Landtag Landtag berät über Standortsuche für Atommüllendlager

Von dpa

Ein „Radioaktiv“-Warnhinweisschild.Ein „Radioaktiv“-Warnhinweisschild.
Sina Schuldt/dpa/Symbolbild

Hannover. Der niedersächsische Landtag beendet seine erste Sitzung nach der Sommerpause heute mit der Beratung über die Standortsuche für ein Atommüllendlager.

Denn auch nach rund vier Jahrzehnten Protest gegen den Standort Gorleben hält die Atomendlagerfrage Niedersachsen weiter unter Spannung. Die angesichts hartnäckigen Widerstands gestartete bundesweite Endlagererkundung wird bei der anstehenden Vorauswahl von Regionen einen besonderen Fokus auf Niedersachsen legen. Am 28. September sollen in Berlin bundesweit geeignete Teilgebiete für ein Endlager benannt werden.

Nach Einschätzung von Umweltminister Olaf Lies (SPD) werden sich rund zwei Drittel davon in Niedersachsen befinden, weil sich hier Salz- und Tongesteine im Untergrund befinden, die für ein unterirdisches Endlager geeignet sind. Vor einigen Tagen gab Lies den Startschuss für ein „Niedersächsisches Begleitforum Atomendlager“, das die weitere Endlagersuche begleiten soll. Laut Standortsuchgesetz soll die Endlagersuche 2031 mit einer Entscheidung beendet werden.


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