Agrar Kürbisernte in Niedersachsen: Weniger Ertrag erwartet

Von dpa

Ein großer Kürbiss wächst auf einem Feld.Ein großer Kürbiss wächst auf einem Feld.
Sina Schuldt/dpa

Hannover. Kürbisse leuchten derzeit auf vielen Feldern und an Straßenständen. Die Erträge fallen wegen des kühlen Frühjahrs zwar nicht gerade üppig aus. Das jetzt trockene Wetter aber ist ideal für die Ernte.

Beste Bedingungen für die Kürbisernte in Niedersachsen - aber das kühle Frühjahr hat Auswirkungen auf die Erträge. „Vorsichtig geschätzt fällt die Ernte etwas geringer aus“, sagt Sonja Markgraf vom Landvolk Niedersachsen. Regional gebe es aber Unterschiede bei der Erntemenge der Speisekürbisse. Die Niederschläge seien ungleich verteilt, und die Böden nähmen das Wasser auch unterschiedlich auf.

Ob Hokkaido-Kürbis, Butternut-Kürbis oder der Riesenkürbis - hinter dem Begriff Kürbis verbirgt sich ein ganzes Sammelsurium verschiedener Speisesorten. 2019 haben in Niedersachsen nach Angaben des Landesamtes für Statistik 237 Bauernhöfe auf 305 Hektar Fläche Kürbisse angebaut. Im Vergleich zu 2018 ist dies eine leichte Steigerung um 31 Hektar.

Pro Hektar haben die Kürbisbauern im vergangenen Jahr durchschnittlich 18,45 Tonnen des meist orangenen Gemüses geerntet, das zu den Gurkengewächsen gehört. Insgesamt holten sie 5628,5 Tonnen von den Feldern. Bis zum Spätherbst gibt es Zahlen für das laufende Jahr.


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