Fußball Sachsen-Anhalt: 2500 Fans bei Testspiel Magdeburg-Wolfsburg

Von dpa

Sachsen-Anhalts Gesundheitsministerin Petra Grimm-Benne (SPD).Sachsen-Anhalts Gesundheitsministerin Petra Grimm-Benne (SPD).
Ronny Hartmann/dpa/Archivbild

Magdeburg. Der Fußball-Drittligist FC Magdeburg darf am Wochenende ein Freundschaftsspiel gegen den VfL Wolfsburg vor 2500 Zuschauern austragen.

Die Landesregierung erteilte eine entsprechende Sondergenehmigung, wie Gesundheitsministerin Petra Grimm-Benne (SPD) am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur sagte.

Damit ermöglicht das Land, dass der FC Magdeburg vor deutlich größerer Fankulisse auflaufen darf, als es die aktuellen Corona-Regeln eigentlich erlauben. Laut Verordnung sind maximal 1000 Teilnehmer an der frischen Luft erlaubt, jedoch explizit Ausnahmen für Sportveranstaltungen möglich. Bei diesen Sonderfällen müssen neben dem zuständigen Gesundheitsministerium der Stadt auch das Gesundheits- und Innenministerium dem Corona-Schutzkonzept zustimmen.

Offen ist weiterhin, vor wie vielen Heimfans der FCM in die erste Runde des DFB-Pokals starten darf. Der Verein beantragte 7500 Zuschauer für das Spiel am 13. September gegen den Zweitligisten SV Darmstadt. „Dazu haben wir noch keine Entscheidung getroffen, werden das wohl aber nicht in dieser Höhe genehmigen“, sagte Grimm-Benne. Das Land wolle zunächst die Erfahrungen mit dem Fangeschehen beim Freundschaftsspiel gegen Wolfsburg auswerten.

Ähnlich äußerte sich das Innenministerium. Das geplante Testspiel gegen den VfL Wolfsburg könne unter strikter Einhaltung des Hygieneplans stattfinden, sagte ein Sprecher der dpa. Erst danach könne über eine mögliche Freigabe für höhere Zuschauerzahlen in enger Abstimmung mit den anderen zuständigen Stellen beraten werden.

Zuvor hatte bereits der Deutsche Fußball-Bund Bedingungen genannt, unter denen in der 3. Liga Spiele mit Fans möglich sind. Dazu gehören neben Corona-Hygieneregeln auch personalisierte Tickets und der Ausschluss von Gästefans.


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