Wetter Stürmisches Wetter in Niedersachsen: Vor allem an der Küste

Von dpa

Ein Blitz erhellt den Abendhimmel über einem Feld.Ein Blitz erhellt den Abendhimmel über einem Feld.
Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/ZB/Symbolbild

Hamburg. Stürmisch und böig war es am Mittwoch in Niedersachsen - Sturmtief „Kirsten“ sorgte für ungemütliches Wetter. Bis zum Mittag blieben aber die großen Schäden aus.

Das Sturmtief „Kirsten“ hat am Mittwoch böiges, regnerisches und insgesamt recht herbstliches Wetter nach Niedersachsen und Bremen gebracht. Der Deutsche Wetterdienst hatte im Vorfeld vor den Auswirkungen gewarnt und schwere Sturmböen sowie einzelne Gewitter angekündigt. Bis zum frühen Nachmittag waren die Folgen aus Sicht von Polizei und Feuerwehr aber überwiegend harmlos. Vereinzelt gab es Feuerwehreinsätze wegen umgestürzter Bäume, aber wohl keine größeren Lagen.

„Es ist noch ein bisschen windig“, sagte etwa ein Sprecher der regionalen Rettungsleitstelle Ostfriesland in Wittmund. Es habe lediglich zwei Feuerwehreinsätze gegeben. Auch in Südniedersachsen wehte der Wind zwar kräftig, aber größere Einsätze waren zunächst nicht notwendig, sagte ein Sprecher der Polizeiinspektion Northeim. Ein Sprecher des Landkreises Goslar sagte, es sei windig, aber in Böen. Er warnte davor, die Wälder zu betreten.

Die großen Fähren setzten zunächst ohne Einschränkungen zu den Ostfriesischen Inseln über. „Wir fahren planmäßig. Wir kommen bei der Sturmstärke zwar an die zehn dran, das ist aber nichts, was wir nicht gewöhnt sind“, sagte Fred Meyer, Sprecher der Reederei Norden-Frisia, die Fahrten nach Norderney und Juist anbietet. Nur die kleinen Aluminium-Schnellboote der Reederei sollten - ebenso wie bei Töwerland-Express mit seinen Fahrten nach Juist und Baltrum - für diesen Tag im Hafen bleiben. „Das ginge theoretisch auch noch, ist den Fahrgästen aber nicht zuzumuten“, erklärte Meyer.

Auch nach Borkum, Langeoog und Baltrum sollten die Fähren wie geplant fahren. Die AG Ems stellte allerdings Fahrten mit dem Katamaran nach Borkum ein. „Das hat der Kapitän heute Morgen so beurteilt. Das Schiff ist ja leichter. Die Fähren können selbst bei Orkan noch fahren“, sagte Sprecherin Corina Habben.

Unterdessen schloss die Stadt Hannover wegen des Sturmtiefs Freiflächen in den Herrenhäuser Gärten. Das betraf den Großen Garten und den Berggarten. Auch die Waldstation Eilenriede und der Tiergarten machten zu. Die Stadtverwaltung warnte vor dem Betreten von Wäldern und Parks während eines Sturms. Nach langer Trockenheit könnten von den Bäumen, die noch viel Laub tragen, leichter Äste abbrechen.


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