Verkehr Busse und Bahnen fahren nur langsam aus der Corona-Krise

Von dpa

Eine Bus der Regiobus Hannover GmbH fährt in der Morgendämmerung über eine Brücke.Eine Bus der Regiobus Hannover GmbH fährt in der Morgendämmerung über eine Brücke.
David Hutzler/dpa/Archivbild

Bremen. Die Folgen der Corona-Pandemie machen den Verkehrsbetrieben weiter mächtig zu schaffen.

Zwar sind Busse und Bahnen im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) inzwischen wieder stärker ausgelastet, aber die Krise beschert den Betrieben aufs Jahr gerechnet finanziell hohe Millionen-Ausfälle. Auf dem Höhepunkt des Lockdowns brachen die Passagierzahlen je nach Stadt und Linie um 60 bis 90 Prozent ein, wie eine dpa-Umfrage in mehreren Städten ergab.

Von Januar bis Ende Mai ging etwa bei den 30 Unternehmen des Verkehrsverbundes Bremen/Niedersachsen (VBN) der Barverkauf von Einzel- und Vierer-Tickets um 40 Prozent zurück. Allein im Mai waren es 70 Prozent. Zwar entspannt sich mittlerweile die Lage - die Corona-Delle wird aber auch am Ende des Jahres deutlich zu spüren sein.


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