Arbeitsmarkt Corona-Folgen bestimmen Arbeitsmarkt auch im Juni

Von dpa

Menschen gehen an einem Schild der „Agentur für Arbeit“ vorbei.Menschen gehen an einem Schild der „Agentur für Arbeit“ vorbei.
picture alliance/Julian Stratenschulte/dpa/Symbolbild

Hannover/Bremen. Bei der Arbeitsmarkt-Bilanz für den Juni dürften heute erneut die Folgen der Corona-Krise im Vordergrund stehen.

Im Mai hatte sich die Lage für die Beschäftigten im Nordwesten noch einmal deutlich verschärft. In Niedersachsen waren mit knapp 261 600 Menschen 6 Prozent mehr ohne Job als im April. Die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit (BA) meldete einen Anstieg der Quote um 0,3 Punkte auf 6,0 Prozent. Üblicherweise nimmt die Beschäftigung im Frühling nach den Wintermonaten wieder zu - in diesem Jahr bewirkten die Schließungen und Produktionsausfälle während des Covid-19-Lockdowns das Gegenteil.

Im Land Bremen waren im Mai fast 41 900 Arbeitslose registriert, das entsprach einer Zunahme um 5,2 Prozent bei einer Quote von 11,4 Prozent (plus 0,4 Punkte). Als positives Signal wertete die Agentur, dass etliche Unternehmen zuletzt wieder mehr offene Stellen hatten.


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