Kriminalität Halber Schweinekopf: Ermittlungen gegen „rechte Szene“

Von dpa

Die Blaulichter sind auf den Dächern von Polizeifahrzeugen zu sehen. Foto: Carsten Rehder/dpa/SymbolbildDie Blaulichter sind auf den Dächern von Polizeifahrzeugen zu sehen. Foto: Carsten Rehder/dpa/Symbolbild
Carsten Rehder/dpa/Symbolbild

Braunschweig. Weil er dem Sprecher des Braunschweiger „Bündnisses gegen Rechts“ einen halben Schweinekopf geschickt haben soll, wird gegen einen 29-Jährigen wegen Körperverletzung ermittelt.

Weil er dem Sprecher des Braunschweiger „Bündnisses gegen Rechts“ einen halben Schweinekopf geschickt haben soll, wird gegen einen 29-Jährigen wegen Körperverletzung ermittelt. Der Mann werde der „rechten Szene“ zugeordnet und sei der knapp zwei Wochen zurückliegenden Tat „konkret verdächtig“, wie ein Polizeisprecher am Montag mitteilte.

Auf Anregung der Polizei sei einem weiteren der rechten Szene zuzurechnendem Braunschweiger ein Betretungsverbot für einen bestimmten Bereich um den Wohnort des Bündnissprechers erteilt worden, hieß weiter. Der 47 Jahre alte Sprecher war wiederholt Ziel von Attacken. Im vergangenen Herbst wurden die Tür und der Eingangsbereich seines Wohnhauses mit einer roten, zähflüssigen Substanz beschmiert. Bei vorherigen Schmierereien gab es auch Drohungen. Im Umfeld des Hauses wurden laut Polizei auch schon Aufkleber gefunden, die auf einen politischen Hintergrund hinwiesen.


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