Frau wurde Opfer von Gewalttat Nienburg und Hameln: Zwei Leichen in der Weser gefunden

Von dpa

Das Blaulicht an einem Einsatzwagen der Polizei. Symbolfoto: dpa/Hauke-Christian DittrichDas Blaulicht an einem Einsatzwagen der Polizei. Symbolfoto: dpa/Hauke-Christian Dittrich
Hauke-Christian Dittrich/dpa/Symbolbild

Nienburg/Weser. Gleich zwei Leichen findet die Polizei in der Weser - allerdings an unterschiedlichen Orten. Nun erhoffen sich die Ermittler durch Obduktionen weitere Erkenntnisse. In einem Fall gehen sie einen Schritt weiter.

Eine Frau, deren Leiche im Kreis Nienburg aus der Weser geborgen wurde, ist offenbar das Opfer einer Gewalttat geworden. Die Hinweise auf ein Fremdverschulden als Todesursache hätten sich verdichtet, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Deshalb werde eine Mordkommission gebildet, die am Donnerstag ihre Arbeit aufnehmen solle. Im Fall einer zweiten Leiche, die bei Hameln-Wehrbergen in der Weser entdeckt wurde, geht die Polizei dagegen nicht von einem Gewaltverbrechen aus.

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Verden ist die im Kreis Nienburg geborgene Tote bisher nicht identifiziert. Auch die genauen Umstände, unter denen die Frau ums Leben gekommen ist, seien noch nicht bekannt, sagte ein Sprecher. Die rechtsmedizinischen Untersuchungen seien noch nicht abgeschlossen. Die Leiche war am frühen Dienstagabend in der Nähe der Ortschaft Balge im Wasser entdeckt worden. Weitere Details wollte die Staatsanwaltschaft unter Verweis auf die laufenden Ermittlungen nicht nennen.

Unglücksfall in Hameln vermutet

Ebenfalls am Dienstag fand ein Spaziergänger bei Wehrbergen (Kreis Hameln) in der Weser einen Toten. Der 19-Jährige aus Hameln sei vermutlich durch einen Unglücksfall uns Leben gekommen, sagte eine Polizeisprecherin. Der junge Mann war nach den bisherigen Ermittlungen zuletzt am 21. April in Hameln gesehen worden. Dort hatte er gemeinsam mit einem Verwandten Alkohol getrunken. Anschließend verlor sich seine Spur. Obwohl es keine Hinweise auf ein Fremdverschulden gebe, solle der Tote obduziert werden, sagte die Polizeisprecherin.


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