Bildung Lehrer sollen Notbetreuung in Osterferien sicherstellen

Von dpa

Die niedersächsische GEW-Chefin Laura Pooth. Foto: Sina Schuldt/dpa/ArchivbildDie niedersächsische GEW-Chefin Laura Pooth. Foto: Sina Schuldt/dpa/Archivbild

Hannover. Die Lehrer in Niedersachsen sind aufgerufen, auch in den Osterferien eine Notbetreuung in den Schulen zu gewährleisten.

Die Erziehungsgewerkschaft GEW betonte allerdings, dass der Einsatz freiwillig sein müsse. Zudem müsse der Gesundheitsschutz beachtet werden. „Insbesondere Risikogruppen dürfen nicht zur Anwesenheit in der Schule gezwungen werden“, sagte GEW-Landeschefin Laura Pooth am Donnerstag. Die Gewerkschaft drang zudem darauf, Schutzmaterial für die Schulen zu beschaffen, um Infektionen bei Lehrern und Schülern zu verhindern. Die Osterferien beginnen in Niedersachsen in der kommenden Woche.

Das Kultusministerium hatte vergangenen Freitag verfügt, dass der Notbetrieb der Schulen für Kinder, deren Eltern in systemrelevanten Berufen arbeiten, auch in den Osterferien sichergestellt sein muss. Minister Grant Hendrik Tonne (SPD) rief die Lehrer auf, sich als „Zeichen der Solidarität“ freiwillig dafür zu melden. Wer nicht für die Notbetreuung benötigt werde, solle dagegen zu Hause bleiben.


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