Leute Ex-First-Lady Wulff sieht Alkohol-Unfall als Wendepunkt

Von dpa

Bettina Wulff, Ex First Lady, und Jan-Henrik Behnken gehen beim Audi Generation Award im Bayerischen Hof über den roten Teppich. Foto: Felix Hörhager/dpa/ArchivbildBettina Wulff, Ex First Lady, und Jan-Henrik Behnken gehen beim Audi Generation Award im Bayerischen Hof über den roten Teppich. Foto: Felix Hörhager/dpa/Archivbild
Felix Hörhager/dpa/Archivbild

Burgwedel. Bettina Wulff, Ex-Bundespräsidentengattin, erklärt ihren Unfall unter Alkoholeinfluss vor anderthalb Jahren mit ihrem damaligen emotionalen Ausnahmezustand.

„Ich fühlte mich innerlich fürchterlich zerrissen und unglücklich, weil ich wusste, dass ich bald eine schwerwiegende Entscheidung treffen musste“, schreibt die 46-Jährige in ihrem neuen Buch „Anders als gedacht“, das sie mit ihrem Seelsorger Heino Masemann verfasst hat. „Schon das zweite Mal war meine Ehe gescheitert. Eine Trennung schien unvermeidlich.“

Die PR-Beraterin aus Burgwedel hatte 2008 den damaligen niedersächsischen Ministerpräsidenten Christian Wulff geheiratet, der von 2010 bis 2012 Bundespräsident war. Im Buch „Jenseits des Protokolls“ legte sie schon vieles aus ihrem Privatleben offen. 2013 trennte sich das Paar, kam aber wieder zusammen. Die zweite Trennung folgte kurz nach dem Alkohol-Unfall.

Sie sei im September 2018 nach einer Grillparty mit Wein ins Auto gestiegen, um kurz vor Ladenschluss zum Supermarkt zu fahren. Dann habe sie wohl einem Tier ausweichen wollen und sei gegen einen Baum geprallt, schreibt Bettina Wulff. „Und Gott sei Dank kam niemand zu Schaden. Nicht auszudenken, wenn ich einen anderen Menschen verletzt oder sogar getötet hätte.“ Sie akzeptierte einen Strafbefehl. „Seitdem bin ich Radfahrerin“, berichtet die ehemalige First Lady. Der Unfall habe sie wachgerüttelt. Sie hinterfrage sich nun täglich.

Die 46-Jährige tritt mittlerweile mit ihrem neuen Freund Jan-Henrik Behnken auf. Sie seien vor kurzem zusammengezogen, schreibt die Mutter von zwei Söhnen. „Mit Mitte 40 hatten wir beide nicht mehr das Gefühl, dass wir ein Zusammenleben auf die lange Bank schieben sollten.“


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