Handel Geschäftsfrau soll um 12,4 Millionen Euro betrogen haben

Von dpa

Eine Figur der Justitia. Foto: picture alliance/dpa/SymbolbildEine Figur der Justitia. Foto: picture alliance/dpa/Symbolbild
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Verden (Aller). Als Inhaberin einer Firma für Kinderbekleidung soll eine Frau Geschäftspartner um rund 12,4 Millionen Euro betrogen haben.

Seit Mittwoch muss sich die 52-Jährige vor dem Landgericht Verden verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft ihr unter anderem zahlreiche Kettengeschäfte vor. Demnach hat die Angeklagte in den Jahren 2015 und 2016 per Vertrag hochwertige Kindermode verkauft, die sie nicht besaß. Sie täuschte dem Erstkäufer jeweils vor, dass es für die Waren einen Zweitkäufer gebe, der einen höheren Preis an den Erstkäufer zahlen würde. Die Ware sollte dann direkt aus dem Lager der Angeklagten an den Zweitkäufer geliefert werden. „Wir haben hier mehrere sehr komplexe Sachverhalte gehört“, sagte der Vorsitzende Richter nach der Verlesung der Anklage, in der unter anderem 25 Kettengeschäfte geschildert wurden.


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