Wetter Nach „Sabine“: Großes Aufräumen auf dem Weg zum Brocken

Von dpa

Ein Dampfzug der Harzer Schmalspurbahnen unterwegs zum Brocken-Gipfel. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-Zentralbild/ZB/ArchivbildEin Dampfzug der Harzer Schmalspurbahnen unterwegs zum Brocken-Gipfel. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-Zentralbild/ZB/Archivbild

Wernigerode. Teils kräftiger Wind erschweren die Arbeiten vor allem im Harz, um die Sturmschäden zu beseitigen. Doch es gibt Lichtblicke.

Großputz im Wald: Nach Sturmtief „Sabine“ ist ein Ende der Aufräumarbeiten noch nicht in Sicht, zumindest in den Wäldern. Bislang mussten allein entlang des 140 Kilometer langen Streckennetzes der Harzer Schmalspurbahnen (HSB) mehr als 100 Bäume von den Gleisen entfernt werden, wie Unternehmenssprecher Dirk Bahnsen am Mittwoch mitteilte. Ein Großteil des Streckennetzes sei freigeräumt, Züge fahren wieder.

Ausfälle gebe es noch für Fahrten zum Brocken. Widriges Wetter mit weiterhin starkem Wind hätten die Aufräumarbeiten erschwert. Die Züge der HSB verbinden im Harz unter anderem Wernigerode und den Brocken, fahren aber auch durch das Selketal und nach Thüringen.

An der wichtigen Strecke zum Brockengipfel seien mehrere umsturzgefährdete Bäume in der Nähe von Gleisen entdeckt worden. Diese müssten noch beseitigt werden. Ziel sei es, dass ab Donnerstagfrüh erste Züge mit Dampflokomotiven zumindest auf Teilstrecken wieder fahren können. „Die Weiterfahrt zum Brocken wird aber nur unter der Voraussetzung stattfinden, dass alle Aufräumarbeiten in diesem Bereich abgeschlossen sind“, sagte Bahnsen. Auf dem Brocken hatte „Sabine“ für Orkanböen von 171 Kilometern pro Stunde gesorgt.


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