Fußball Werder-Stürmer Rashica: „Können es nur gemeinsam schaffen“

Von dpa

Werders Milot Rashica bedankt sich bei den Zuschauern. Foto: Carmen Jaspersen/ArchivbildWerders Milot Rashica bedankt sich bei den Zuschauern. Foto: Carmen Jaspersen/Archivbild

Bremen. Werder Bremens bester Stürmer Milot Rashica glaubt nicht, dass der Tabellenvorletzte im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga vor allem von ihm und seinen Toren abhängig ist.

„Nein, so empfinde ich das überhaupt nicht. Wir haben viele Jungs, die Spiele für uns entscheiden können“, sagte Rashica im Interview der Deutschen Presse-Agentur im Trainingslager der Bremer auf Mallorca. „Wir können es nur gemeinsam schaffen und sind nicht von einem oder zwei Spielern abhängig.“

Die Bremer haben die schlechteste Hinrunde der Vereinsgeschichte gespielt und gehen als Tabellen-17. mit lediglich 14 Punkten in den zweiten Saisonteil. Während ein Großteil des Teams enttäuschte, ist die Bilanz von Rashica ordentlich. Der 23-Jährige aus dem Kosovo kommt bislang auf sieben Treffer und drei Assists.

Glücklich ist Rashica damit aber nicht. „Ich bin nie zufrieden. Ich will immer mehr. Wenn ich zehn Tore erzielt habe, dann will ich 15 machen. Wenn ich 15 habe, will ich 20“, sagte der vor allem von seiner Schnelligkeit lebende Stürmer. „Ich denke, es ist ok, aber ich hoffe, dass in dieser Saison noch einige Tore dazukommen werden.“

Dass er mit seinen Leistungen Begehrlichkeiten anderer Clubs weckt, ist Rashica bewusst. Sollten die Bremer im Sommer absteigen, dürfte er nicht zu halten sein. Doch angesichts der prekären Situation blendet Rashica, der von dem ehemaligen Bundesliga-Profi Altin Lala beraten wird, das aus. „Im Moment denke ich überhaupt nicht an so etwas. Wir haben viel wichtigere Dinge vor uns“, sagte der im Winter 2018 von Vitesse Arnheim gekommene Flügelflitzer.


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