Tiere Abschussgenehmigung für Rodewalder Wolf wieder verlängert

Von dpa

Zwei Wölfe stehen nebeneinander. Foto: Mohssen Assanimoghaddam/dpa/ArchivbildZwei Wölfe stehen nebeneinander. Foto: Mohssen Assanimoghaddam/dpa/Archivbild
Mohssen Assanimoghaddam/dpa/Archivbild

Hannover. Die Genehmigung zum Abschuss eines Wolfes im Landkreis Nienburg ist abermals um einen Monat verlängert worden. Der Rüde mit der Kennung GW717m muss demnach jetzt bis zum 31. Dezember getötet werden.

Die Genehmigung zum Abschuss eines Wolfes im Landkreis Nienburg ist abermals um einen Monat verlängert worden. Der Rüde mit der Kennung GW717m muss demnach jetzt bis zum 31. Dezember getötet werden. Wie das niedersächsische Umweltministerium am Donnerstag mitteilte, wird „das Verfahren zur Entnahme weiter unter Hochdruck vorangetrieben“. Die Gefahr weiterer Risse von geschützten Nutztieren und der Weitergabe problematischer Jagdtechniken bestehe unverändert fort. Das Revier des Rudels erstreckt sich auf Teile des Landkreises Nienburg, des Heidekreises und der Region Hannover.

Wölfe sind artenschutzrechtlich streng geschützt. Der Rodewalder Rüde darf abgeschossen werden, weil er wolfsabweisende Zäune überwunden und Rinder in einer Herde angegriffen hat. Wolfsschützer hatten vergeblich versucht, die Ausnahmegenehmigung gerichtlich zu stoppen. Sie läuft bereits seit Ende Januar und wurde zuletzt monatlich verlängert.


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