Fußball Ebel weiter Braunschweig-Präsident: Millionenverluste

Von dpa

Sebastian Ebel. Foto: Peter Steffen/dpa/ArchivbildSebastian Ebel. Foto: Peter Steffen/dpa/Archivbild

Sebastian Ebel ist entgegen seiner ursprünglichen Planungen erneut zum Präsidenten von Eintracht Braunschweig gewählt worden. Bei der Jahreshauptversammlung des Fußball-Drittligisten gab es am Mittwochabend keinen anderen Kandidaten als den seit 2007 amtierenden TUI-Manager.

Der 56 Jahre alte Ebel hatte während der großen sportlichen Krise 2018 angekündigt, in diesem Jahr nicht noch einmal zu kandidieren. Doch die eigens für die Nachfolgersuche gebildete Findungskommission fand keinen überzeugenden Kandidaten. Zudem schafften es die Braunschweiger, den drohenden Abstieg in die Regionalliga noch abzuwenden und stehen aktuell wieder auf Platz vier der 3. Liga.

Nach dem Abstieg aus der 2. Bundesliga und der aufwendigen sportlichen Rettung in der Saison danach schloss die Eintracht das Geschäftsjahr 2018/19 mit einem Minus von 4,4 Millionen Euro ab. Auch das in den vorangegangenen Jahren angehäufte Eigenkapital schmolz nach einem Bericht der „Braunschweiger Zeitung“ von 7,6 auf 4,3 Millionen Euro zusammen. Mit Beginn dieser Saison haben sich die Braunschweiger in der 3. Liga ein massives Sparprogramm auferlegt.


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