Fußball Braunschweig nach Zweitliga-Abstieg mit Millionenverlust

Von dpa

Sebastian Ebel, Präsident von Eintracht Braunschweig, spricht während der Jahreshauptversammlung. Foto: Peter Steffen/dpa/ArchivbildSebastian Ebel, Präsident von Eintracht Braunschweig, spricht während der Jahreshauptversammlung. Foto: Peter Steffen/dpa/Archivbild

Eintracht Braunschweig hat in der ersten Drittliga-Saison nach dem Abstieg aus der 2. Fußball-Bundesliga einen Verlust von 4,4 Millionen Euro gemacht. Das gab der Verein am Mittwoch vor dem Beginn seiner Jahreshauptversammlung bekannt. Nach einem Bericht der „Braunschweiger Zeitung“ (Mittwoch) schmolz im Geschäftsjahr 2018/19 auch das in den vorangegangenen Jahren angesparte Eigenkapital von 7,6 auf 4,3 Millionen Euro zusammen.

Die Eintracht musste nach dem überraschenden Abstieg in die 3. Liga drastische Einbußen vor allem beim Fernsehgeld hinnehmen und zudem in der Rückrunde der vergangenen Saison mit einem weiteren finanziellen Kraftakt den Absturz in die Regionalliga verhindern. Der Millionenverlust sei aber „dank der harten und teilweise auch sehr schmerzhaften Sparmaßnahmen deutlich geringer ausgefallen als zunächst befürchtet“, sagte Präsident Sebastian Ebel.


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