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Stau auf Autobahn und in der Stadt Schwerer Unfall im Berufsverkehr auf A28 bei Oldenburg

Auf der A28 bei Oldenburg hat es im Berufsverkehr einen schweren Unfall mit mehreren beteiligten Fahrzeugen gegeben. Foto: NonstopnewsAuf der A28 bei Oldenburg hat es im Berufsverkehr einen schweren Unfall mit mehreren beteiligten Fahrzeugen gegeben. Foto: Nonstopnews 

Oldenburg. Auf der A28 in Richtung Bremen hat sich am Mittwochmorgen ein schwerer Unfall mit sieben beteiligten Autos und einem Lastwagen im Berufsverkehr ereignet. Es kam zu größeren Verkehrsbehinderungen.

Nach ersten Ermittlungen vor Ort hatte ein Ford  gegen 7.30 Uhr einen auf dem Hauptfahrstreifen fahrenden Lastwagen mit Anhänger überholt und ist kurz vor diesem wieder nach rechts eingeschert. Der Laster geriet daraufhin ins Schlingern und zog nach rechts auf den kombinierten Beschleunigungs- und Verzögerungsstreifen zwischen den Anschlusstellen Marschweg und Kreyenbrück. Auf dem rechts daneben befindlichen Standstreifen standen die weiteren beteiligten Autos im Rückstau der Anschlussstelle Oldenburg-Kreyenbrück.


Der Anhänger des Lastwagens streifte zunächst nur den Außenspiegel eines zweiten Ford und kollidierte anschließend mit einem Opel. Dadurch wurden die weiteren Beteiligten ineinandergeschoben. Der 48-jährige Fahrer des Opel aus Oldenburg wurde dabei schwer, aber nicht lebensbedrohlich verletzt und zur Behandlung in ein Oldenburger Krankenhaus gebracht. An seinem Auto entstand Totalschaden. Zusätzlich wurde ein 31-Jähriger aus Rastede leicht verletzt und nach ambulanter Behandlung in einem Oldenburger Krankenhaus bereits wieder entlassen.

Verkehrsbehinderungen bis ins Stadtgebiet

Zur Rettung und Versorgung der Verletzten sowie zur Unfallaufnahme wurde die A 28 in Richtung Bremen ab der Anschlussstelle Oldenburg-Eversten sowie die Auffahrt der Anschlussstelle Oldenburg-Marschweg bis 8 Uhr voll gesperrt. Anschließend wurde bis 10.17 Uhr eine halbseitige Sperrung eingerichtet und der Verkehr über den Überholfahrstreifen an der Unfallstelle vorbeigeführt. Durch diese Maßnahmen entstanden sowohl auf der Autobahn als auch im Stadtgebiet Oldenburg Verkehrsbehinderungen. 

Vier Autos waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Da durch den Unfall Betriebsstoffe ausgelaufen waren, musste die Fahrbahn durch eine Spezialfirma gereinigt werden.

Polizei lobt vorbildliche Rettungsgasse

Die Bildung der Rettungsgasse im Rückstau hat laut Mitteilung der Polizei gut funktioniert, so dass die Unfallstelle von den Einsatzkräften schnell erreicht werden konnte. Als der Verkehr an der Unfallstelle vorbeigeführt wurde, gab es "erfreulicherweise keinerlei Probleme mit Gaffern", berichtet die Polizei. Ein Autofahrer nutzte jedoch die Rettungsgasse aus, um mit hoher Geschwindigkeit schneller voran zu kommen. 

Zum genauen Unfallhergang müssen noch weitere Details ermittelt werden. Mögliche Zeugen des Unfalls werden daher gebeten, sich bei der Autobahnpolizei Oldenburg unter Telefon (04402) 9330 zu melden.

Auto brennt auf Gegenfahrbahn

Nahezu zeitgleich zu diesem Unfall geriet auf der Gegenfahrbahn zwischen den Anschlussstellen Oldenburg-Marschweg und Oldenburg-Eversten gegen 7.40 Uhr ein Auto in Brand. Die Richtungsfahrbahn Leer musste dort bis 8.40 Uhr halbseitig gesperrt werden. Dadurch entstand auch in dieser Fahrtrichtung ein Rückstau von rund vier Kilometern Länge mit weiteren Auswirkungen auf das Stadtgebiet.


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