Keine schweren Unfälle im Testgebiet Gaffer bleiben aus: Sichtschutzzäune werden nicht eingesetzt

Von dpa

Mobile Sichtschutzzäune sollen Autofahrer auf der Gegenfahrbahn bei Unfällen vom Gaffen und Fototgrafieren abhalten. Foto: dpaMobile Sichtschutzzäune sollen Autofahrer auf der Gegenfahrbahn bei Unfällen vom Gaffen und Fototgrafieren abhalten. Foto: dpa

Hannover. Drei Monate nachdem in Niedersachsen mobile Sichtschutzzäune gegen Gaffer beschafft wurden, sind diese noch kein einziges Mal zum Einsatz gekommen.

Der Grund: Auf den Testgebieten auf der A2 und der A7 hat es nach Angaben des Verkehrsministeriums keine schweren Unfälle gegeben, die den Einsatz der Zäune nötig gemacht hätten. "Das sind natürlich erfreuliche Nachrichten", so eine Sprecherin der Behörde. Einen Grund für die geringe Zahl der Unfälle sieht sie darin, dass es in diesem Jahr keine großen Baustellen auf der A2 gegeben habe.

Das Ministerium hatte die Sichtbarrieren im Juni vorgestellt und der Autobahnmeisterei Hannover übergeben. Diese kann die Zäune bei schweren Unfällen aufstellen und somit gegen neugierige Blicke von Schaulustigen vorgehen. Das Verkehrsministerium erhoffte sich von der Einführung, dass dadurch Staus und gefährliche Situationen durch abrupt abbremsende Fahrzeuge verhindert werden können.

Die mobilen Sichtschutzzäune sind zunächst nur ein Pilotprojekt und sollen vorerst nur für ein Jahr zwischen Bad Nenndorf und Hämelerwald sowie zwischen Schwarmstedt/Berkhof und dem Autobahndreieck Hannover-Süd eingesetzt werden. Das Ministerium überlegt jetzt, dieses Testgebiet zu erweitern.


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