Zu wenig Regen Juli beschert Niedersachsen Rekordhitze und Trockenheit

Von dpa

Symbolfoto: Michael GründelSymbolfoto: Michael Gründel

Hannover. Noch nie war es so heiß - der Juli hat Niedersachsen mit seiner extremen Hitzewelle einen bundesweiten Temperaturrekord sowie große Trockenheit beschert.

Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) in seiner Monatsbilanz am Dienstag mitteilte, gehörte Niedersachsen im Juli mit einer Durchschnittstemperatur von 18,4 Grad dennoch zu den kühleren Bundesländern. Im langjährigen Durchschnitt war es in Niedersachsen im Juli bisher 16,7 Grad warm. Außerdem liegt seit dem 25. Juli die wärmste Stadt Deutschlands in Niedersachsen: In Lingen im Emsland wurden 42,6 Grad gemessen.  (Weiterlesen: Messfehler oder Hitzerekord in Lingen? DWD bestätigt Messung)

Zu wenig Regen

In dem Bundesland war es zudem mit einem Niederschlag von etwa 35 Litern pro Quadratmeter - im Durchschnitt sind es sonst 73 Liter - deutlich zu trocken. Mit knapp 195 Stunden Sonnenschein - 191 Stunden im Durchschnitt - war es zudem vergleichsweise sonnenscheinarm. (Weiterlesen: Juli-Wetter geht „in meteorologische Geschichtsbücher“ ein)

Auch im Bundesland Bremen war es mit durchschnittlich 18,7 Grad deutlich wärmer als im langjährigen Mittel von 16,9 Grad. Mit einem Niederschlag von lediglich 31 Litern pro Quadratmeter statt der bislang durchschnittlichen 75 Liter war Bremen das zweittrockenste Bundesland. Mit rund 185 Stunden Sonnenschein - durchschnittlich waren es bislang 192 Stunden - war Bremen dennoch ein sonnenscheinarmes Bundesland.


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