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Streiks auch in Osnabrück und Bremen Bei Ikea und H&M: Verdi setzt Warnstreiks im Einzelhandel fort

Von dpa und PM

Die Beschäftigten fordern unter anderem eine Erhöhung des Einkommens um einen Euro pro Stunde im Einzelhandel, mindestens aber 6,5 Prozent mehr. Symbolfoto: dpaDie Beschäftigten fordern unter anderem eine Erhöhung des Einkommens um einen Euro pro Stunde im Einzelhandel, mindestens aber 6,5 Prozent mehr. Symbolfoto: dpa

Hannover/Oldenburg. Im Zuge der laufenden Tarifverhandlungen setzt die Gewerkschaft Verdi ihre Warnstreiks im Einzelhandel fort. Mitarbeiter der schwedischen Möbelhauskette Ikea sowie der Hennes- und Mauritz-Filialen in einigen Städten Niedersachsens und Bremens sollen ihre Arbeit am Freitagmorgen niederlegen.

Die Ikea-Mitarbeiter in Oldenburg, Braunschweig, Osnabrück, Bremerhaven und Bremen-Brinkum sowie Mitarbeiter von Hennes und Mauritz in Oldenburg, Bremen, Wilhelmshaven, Delmenhorst und Bremerhaven sind zu Warnstreiks aufgerufen worden, wie Verdi mitteilt. Vor dem Möbelhaus in Oldenburg soll es eine Kundgebung geben, zu der laut Mitteilung zahlreiche Kollegen aus ganz Niedersachsen und Bremen reisen.

Die Forderungen

Die Beschäftigten fordern unter anderem eine Erhöhung des Einkommens um einen Euro pro Stunde im Einzelhandel, mindestens aber 6,5 Prozent mehr, ein tarifliches Mindesteinkommen von 2100 Euro im Monat sowie 100 Euro mehr für Auszubildende. Der Tarifabschluss soll für zwölf Monate gelten. Die beiden bisherigen Verhandlungsrunden haben aber laut Verdi keine Annäherung der Tarifparteien gebracht. Die nächste Verhandlungsrunde ist am 18. Juli.


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