Jedes dritte Krankenhaus sperrt Betten auf Intensivstation

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Ein Mediziner-Team fährt in einer Klinik nach einer Operation einen Patienten im Bett durch den Klinikflur. Foto: Felix Kästle/ArchivEin Mediziner-Team fährt in einer Klinik nach einer Operation einen Patienten im Bett durch den Klinikflur. Foto: Felix Kästle/Archiv

dpa/lni Hannover. Wegen Personalmangels haben 34 Prozent der niedersächsischen Krankenhäuser im ersten Quartal 2019 Betten auf der Intensivstation sperren müssen. Dies ergab eine Umfrage der Niedersächsischen Krankenhausgesellschaft (NSG), an der 98 Kliniken teilgenommen haben. „Die Krankenhäuser würden gerne mehr Personal einsetzen. Dieses ist jedoch auf dem Arbeitsmarkt nicht mehr zu bekommen“, sagte der NSG-Vorsitzende Hans-Heinrich Aldag am Dienstag in Hannover. Aktuell seien in Niedersachsen im Schnitt pro Krankenhaus im Pflegedienst vier Stellen auf Intensivstationen und neun Stellen auf allgemeinen Stationen unbesetzt.

Seit Januar gelten bundesweit gesetzliche Personalvorgaben für die Intensivmedizin, die Geriatrie und die Unfallchirurgie. Sie regeln, wie viele Pflegerinnen und Pfleger die Krankenhäuser in diesen Abteilungen mindestens für eine bestimmte

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