Im Wert von 80.000 Euro Polizei beschlagnahmt 1,1 Kilo Kokain an der A30

Die Polizei fand in einem Auto 1,1 Kilo Kokain. Symbolfoto: Jörn MartensDie Polizei fand in einem Auto 1,1 Kilo Kokain. Symbolfoto: Jörn Martens
Jörn Martens

Osnabrück. 1,1 Kilogramm Kokain im Wert von rund 80.000 Euro haben Beamte der Bundespolizei am Montagmittag auf der A30 an der deutsch-niederländischen Grenze beschlagnahmt. Zwei Drogenschmuggler sitzen jetzt in Untersuchungshaft.

Wie die Polizei mitteilt, waren die beiden Männer im Alter von 22 und 25 Jahren am Montag gegen 11.30 Uhr in einem Auto mit französischer Zulassung über die A30 nach Deutschland eingereist. An der Anschlussstelle Gildehaus hielt eine Streife der Bundespolizei das Auto an. Bei der Überprüfung der beiden albanischen Fahrzeuginsassen stellten die Beamten fest, dass sowohl der Fahrer als auch dessen Beifahrer keinen Aufenthaltstitel besaßen. Der 22-jährige Fahrer konnte zudem nicht nachweisen, dass er im Besitz einer Fahrerlaubnis ist.

Haftbefehl erlassen

Als sich die Polizisten das Fahrzeug der beiden Männer näher ansahen, entdeckten sie hinter der Teppichverkleidung im Fußraum des Beifahrers ein in schwarze Folie eingewickeltes Päckchen mit rund 1120 Gramm Kokain. Sie nahmen die Männer fest und übergaben sie zusammen mit den beschlagnahmten Drogen an das Zollfahndungsamt Essen. Gegen sie wird wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ermittelt. 

Das beschlagnahmte Kokain hat im Straßenhandel einen Verkaufspreis von etwa 80.000 Euro. Die beiden Drogenschmuggler wurden am Dienstag einem Haftrichter vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl. 


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