Mehrere Verletzte Zwei Tote bei Motorradunfällen in Niedersachsen

Von dpa

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Hannover. Die Schattenseite des sonnigen Frühlingsbeginns: Zwei Menschen sterben bei Biker-Unfällen, weitere werden verletzt.

Zu Beginn der Motorradsaison sind am Wochenende zwei Biker auf Niedersachsens Straßen ums Leben gekommen. Ein 52-Jähriger prallte am Sonntag in Schapen (Landkreis Emsland) mit einem abbiegenden Auto zusammen und stürzte schwer. Ersthelfer hätten noch versucht, den Mann zu reanimieren, sagte ein Polizeisprecher. Seine Verletzungen waren allerdings so schwer, dass er an Ort und Stelle starb.

Bereits am Samstag starb ein junger Mann bei einem Unfall in Lüchow. Der 21-Jährige war nach ersten Erkenntnissen zu schnell durch eine Kurve gefahren und von der Straße abgekommen. Er prallte anschließend gegen ein Straßenschild und verletzte sich so schwer am Oberkörper, dass jede Hilfe zu spät kam.

Ein 44-Jähriger wurde auf der Autobahn 1 bei Seevetal im Landkreis Harburg zwischen seinem Motorrad und der Leitplanke eingeklemmt. Laut Polizeiangaben war er vorher vermutlich mit überhöhter Geschwindigkeit von der Fahrbahn gerutscht. Nachdem die Feuerwehr ihn am Samstag befreit hatte, wurde er mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht.

In Pattensen bei Hannover übersah ein 75 Jahre alter Autofahrer beim Abbiegen einen Motorradfahrer. Der 55-Jährige konnte nicht mehr ausweichen, prallte gegen das Auto und landete schließlich in einem Straßengraben. Dabei wurde der Mann schwer verletzt und musste mit einem Rettungswagen am Samstag in ein Krankenhaus gebracht werden.


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