Zweiter Lkw fährt in Unfall-Wagen Mit Schweinen beladener Lkw fährt in Lastrup auf Auto auf

Gleich zwei Lkw sind am Montagvormittag bei einem Unfall auf der Bundesstraße 213 bei Lastrup in diesen Pkw gefahren. Foto: NWM-TVGleich zwei Lkw sind am Montagvormittag bei einem Unfall auf der Bundesstraße 213 bei Lastrup in diesen Pkw gefahren. Foto: NWM-TV
NWM-TV

Lastrup. Gleich zwei Lkw, einer davon mit Schweinen beladen, sind am Montagvormittag bei einem Unfall in Lastrup (Landkreis Cloppenburg) in ein Auto gefahren. Der Fahrer wurde lebensgefährlich verletzt.

Nach ersten Angaben der Polizei wollte der Pkw von der Bundesstraße 213 gegen 10.30 Uhr aus Richtung Cloppenburg kommend nach links in die Nieholter Straße abbiegen. Das bemerkte der von hinten herannahende Fahrer des Tiertransporters zu spät und fuhr auf das Auto auf. Der Pkw wurde durch die Wucht des Aufpralls auf die Gegenfahrbahn geschleudert, wo ein zweiter Lkw nicht rechtzeitig bremsen konnte und in das Fahrzeug fuhr.

Der Fahrer des Pkw wurde lebensgefährlich verletzt. Auch der Fahrer des mit Schweinen beladenen Lkw wurde verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Foto: NWM-TV


Der Pkw-Fahrer wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Der mit Schweinen beladene Lkw geriet nach dem Aufprall nach rechts in einen Graben und blieb dort stehen. Der Fahrer wurde verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Der Fahrer des zweiten Lkw blieb unverletzt.

Wegen der umfangreichen Bergungs- und Aufräumarbeiten musste die B213 bis in den Nachmittag hinein voll gesperrt werden. Unter anderem wurde durch den zweiten Aufprall der Motor des Pkw aus dem Motorraum gerissen.

Die B213 bei Lastrup musste für mehrere Stunden voll gesperrt werden. Foto: NWM-TV


Nach Angaben der Polizei von Montagnachmittag handelt es sich bei dem Pkw-Fahrer um einen 63-Jährigen aus Cloppenburg. Am Lenkrad des Tiertransporters saß ein 35-Jähriger aus Lingen. Fahrer des entgegenkommenden zweiten Lkw war ein 31-jähriger Bremer. 

Die Feuerwehr Lastrup war mit sechs Fahrzeugen und 15 Einsatzkräften vor Ort. Die medizinische Versorgung übernahmen insgesamt drei Rettungs- und ein Notarztwagen. Die Absperrungen übernahm die Straßenmeisterei. An den beteiligten Fahrzeugen entstand der Polizei zufolge ein Sachschaden in Höhe von 55.000 Euro.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN