Osnabrücker Hochschulen an Bord Quakenbrücker DIL soll Lebensmittel-Studiengang bekommen

Niedersachsens Wissenschaftsminister Björn Thümler (CDU) will das DIL enger an die Hochschulen binden. Foto: Holger Hollemann/dpaNiedersachsens Wissenschaftsminister Björn Thümler (CDU) will das DIL enger an die Hochschulen binden. Foto: Holger Hollemann/dpa

Hannover. Das Deutsche Institut für Lebensmitteltechnik (DIL) in Quakenbrück soll enger an die Hochschulen herangeführt werden. Auch an der Uni Vechta sind Veränderungen geplant.

Das Institut für Lebensmitteltechnik (DIL) in Quakenbrück und die Universität Vechta sollen neue Studiengänge bekommen. Am Donnerstag unterzeichneten Niedersachsens Wissenschaftsminister Björn Thümler (CDU), das DIL, die Hochschule Osnabrück, die Tierärztliche Hochschule Hannover (Tiho) sowie die Universitäten Osnabrück und Vechta in Quakenbrück eine entsprechende Absichtserklärung, neudeutsch „Letter of Intent“.

Neues Food-Studium am DIL

Demnach soll zum  Wintersemester 2020/2021 am DIL ein neues Masterstudium „Food Process und Product Engineering“ von Tiho und Osnabrücker Hochschulen starten. Die Partner wollen zunächst mit einer Machbarkeitsstudie Zielgruppen und Bedarf eines internationalen Studiengangs erheben. Ziel soll die Vermittlung von Fähigkeiten in der Lebensmitteltechnologie, Naturwissenschaften, Technik und Sozioökonomie sein. Die Landesregierung fordert eine engere Zusammenarbeit zwischen DIL und den Hochschulen.

Vechta beschäftigt sich mit Wandel des Ländlichen

An der Universität Vechta soll sich ein neues Masterstudium künftig mit dem „Transformationsmanagement in ländlichen Räumen“ befassen. Dafür soll das Institut für Strukturforschung und Planung in agrarischen Intensivgebieten (Ispa) auf Transitionsforschung ausgerichtet werden. Möglicherweise gibt es allerdings keinen neuen Studiengang, sondern eine Umgestaltung des bestehenden Master-Angebots „Geographien ländlicher Räume“. Auch hier ist ein Start im Wintersemester 2020/2021 geplant. 

Für beide Studiengänge soll die Bestellung von Professoren und Stiftungsprofessuren geprüft werden. Die Partner wollen sich künftig auch enger untereinander abstimmen. 


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