Nach Interview in unserer Zeitung AfD wirft Pistorius „Angstkampagne“ vor

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Niedersachsens AfD-Fraktionschefin und Landesvorsitzende Dana Guth. Foto: Mohssen Assanimoghaddam/dpaNiedersachsens AfD-Fraktionschefin und Landesvorsitzende Dana Guth. Foto: Mohssen Assanimoghaddam/dpa

Hannover . Die AfD wirft Niedersachsens Innenminister Pistorius das Schüren von Ängsten vor. Der hatte dies vorher umgekehrt getan.

Die AfD-Fraktion in Niedersachsen wirft Innenminister Boris Pistorius eine „durchschaubare Angstkampagne“ gegen die Partei vor. Anlass ist ein Interview des SPD-Politikers mit unserer Redaktion vom Mittwoch. Darin hatte Pistorius  die Überprüfung der Verfassungstreue von Beamten in exponierten Funktionen innerhalb der AfD ins Gespräch gebracht. „Wenn jemand Mitglied einer AfD-Unterorganisation sein sollte, die vom Bundesamt für Verfassungsschutz als Verdachtsfall eingestuft ist – und das sind momentan die Junge Alternative und der sogenannte Flügel – oder damit sympathisiert, muss man diese Haltung zumindest infrage stellen“, hatte der Minister gesagt. 

Überdies hatte der Minister der AfD vorgeworfen, die Gesellschaft durch ausgrenzende Sprache zu spalten. Die AfD-Fraktionsvorsitzende Dana Guth wirft nun wiederum dem Minister vor, „sich über Ausgrenzung“ der Partei in der Bundespolitik „lieb Kind“ machen zu wollen. Die AfD nehme die „aufgebauschte Rhetorik“ aber ernst, denn wo es gelinge, durch Angst Menschen zu beeinflussen, müsse man wachsam sein, so Guth. 


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