Nicht nur für Bob, den Baumeister Kindermuseum Zinnober in Hannover lädt zum Bauen ein

Arbeiten auf dem Bau: Im Kindermuseum Zinnober in Hannover können Mädchen und Jungen selbst Städte bauen und planen. Foto: Sebastian HoffArbeiten auf dem Bau: Im Kindermuseum Zinnober in Hannover können Mädchen und Jungen selbst Städte bauen und planen. Foto: Sebastian Hoff

Hannover. Eins der Themen, über das in Osnabrück am häufigsten diskutiert wird, ist das Bauen. Im Kindermuseum Zinnober in Hannover dürfen Mädchen und Jungen in die Rollen von Architekten, Stadtplanern und Baumeistern schlüpfen.

Was soll wohin gebaut werden? Wie sollen die Gebäude aussehen? Wofür werden sie errichtet? Und wie baue ich sie? Diese und andere Fragen stellen sich Stadtplaner, Architekten und Baufirmen. Sie müssen viel bedenken und planen, ihre Arbeit erfordert viel Wissen, aber auch eine Menge Kreativität. Im Kindermuseum Zinnober schlüpfen Mädchen und Jungen in die Rollen der „Bauprofis“, planen selbst Städte und errichten eigene Gebäude im Kleinformat.

„Platz da!? - Kinder machen Stadt“ lautet der Titel des Mitbau-Spektakels für Mädchen und Jungen. Im Planungsbüro im Kindermuseum Zinnober können die jungen Besucherinnen und Besucher ihr Traumhaus und ihre Abenteuer-Stadt entwerfen, im Konstruktions-Lab verschiedene Bauweisen ausprobieren und auf der Großbaustelle ordentlich zupacken – zum Beispiel mit einem zwei Meter großem Spielkran, mit dessen Hilfe Baukissen zu einem Haus gestapelt werden können.

Malen, Modelle, Murmelbahn

Außerdem gibt es Zeitrafferfilme von Baustellen, eine große Murmelbahn, Materialen zum Malen, Zeichnen und Basteln von Plänen und Modellen sowie jede Menge Baumaterial. Die Mitmach-Ausstellung wurde vom Labyrinth Kindermuseum in Berlin ausgeliehen und ist bis zum 28. April in Hannover. In der Bundeshauptstadt besuchten 100.000 Kinder und Erwachsene die Ausstellung.

Ganz nebenbei erfahren die Kinder, wie die Profis arbeiten, und lernen, ihre gebaute Umgebung anders wahrzunehmen. Natürlich können auch Eltern ihren Kindern über die Schultern schauen und selbst etwas lernen.

Neben der Ausstellung werden im Kindermuseum Zinnober einige Workshops angeboten. Am Sonntag können sich Mädchen und Jungen zum Beispiel Spielzeug-Autos aus Karton selber bauen. Zum Basteln gibt es in dem Museum viele Möglichkeiten. Puppenstuben, Wolkenkratzer oder Weltraumkapseln werden dort im Miniaturformat hergestellt. Aber es wird auch an die Begrünung der Stadt gedacht. So machen Kinder am Sonntag, 24. Februar, „Seedballs“. Das sind Pflanzbälle, die an geeigneten Stellen eingepflanzt werden können. Wenn sie gewachsen sind, blühen Blumen für die Insekten und liefern Nahrung für Bienen und Hummeln.

Am 28. April gibt es ein großes Kinder- und Familienfest. Dann feiert das Kindermuseum Zinnober seinen fünften Geburtstag.

Kindermuseum Zinnober, Badenstedter Straße 48 Hannover, Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 9 bis 17 Uhr, Sonntag von 11 bis 17 Uhr, Eintritt: 4/5 Euro, Kinder unter drei Jahren frei. Mehr Infos auf http://www.kindermuseum-hannover.de oder Tel. 0511/89733466.


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