Ab dem 21. Dezember Finanzämter halten Weihnachtsfrieden

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Das Finanzamt will sich zu Weihnachten im Einfordern von Geld zurückhalten. Foto: Jens Wolf/ZB/dpaDas Finanzamt will sich zu Weihnachten im Einfordern von Geld zurückhalten. Foto: Jens Wolf/ZB/dpa

Hannover. Um eine wenig schöne Bescherung kurz vor den Festtagen zu vermeiden, halten Finanzämter in Niedersachsen einen Weihnachtsfrieden ein.

Die Finanzämter des Landes verzichten auch in diesem Jahr kurz vor Weihnachten auf Außenprüfungen, oder die Übersendung strafrechtlicher Vorladungen und Mitteilungen. Das teilte das Finanzministerium in Hannover mit. Der so genannte "Weihnachtsfrieden" soll in diesem Jahr am Freitag, 21. Dezember, beginnen und am 26. Dezember, dem Zweiten Weihnachtstag, enden. Dass die Schonzeit in diesem Jahr ungewöhnlich wenige Arbeitstage umfasst, liegt wohl am Kalender: 2017 begann der Weihnachtsfrieden am Montag vor Heiligabend. Nun liegt Heiligabend selbst auf einem Montag. 

Der Frieden ist übrigens nicht absolut. Es gebe Ausnahmen "wenn im Einzelfall aus zwingenden Gründen, etwa wegen drohender Verjährung, eine solche Maßnahme doch getroffen werden muss", sagte eine Sprecherin von Niedersachsens Finanzminister Reinhold Hilbers (CDU) unserer Redaktion. "Im Interesse aller pünktlichen Steuerzahler werden rückständige Steuerforderungen aber auch weiterhin angemahnt und vollstreckt. Steuerbescheide werden ebenfalls weiterhin bekannt gegeben, was auch die Verzögerung von Steuererstattungen verhindert", sagte die Sprecherin.


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