Inzucht und Tierquälerei Niedersachsen: Tierschutzbeauftragte warnt vor Kauf von Welpen im Internet

Von dpa

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Hundewelpen sollten besser nicht im Internet gekauft werden, sagt Michaela Dämmrich, niedersächsische Landesbeauftragte für Tierschutz. Foto: dpa/Daniel KarmannHundewelpen sollten besser nicht im Internet gekauft werden, sagt Michaela Dämmrich, niedersächsische Landesbeauftragte für Tierschutz. Foto: dpa/Daniel Karmann

Hannover. Hundeliebhaber sollten beim Kauf von Welpen nach Auffassung von Tierschützern genau auf die Herkunft der jungen Tiere achten. Vor Angeboten im Internet, auf der Straße oder in dubiosen Anzeigen warnte am Mittwoch die niedersächsische Landesbeauftragte für Tierschutz, Michaela Dämmrich.

Durch den Kauf werde die Massenproduktion von Welpen in den Herkunftsländern unterstützt, wurde Dämmrich, in einer Mitteilung anlässlich des Welthundetags (10. Oktober) zitiert.

Illegaler Welpenhandel

"Die Welpen stammen überwiegend aus Osteuropa und werden über die offenen Grenzen illegal nach Deutschland – oft versteckt im Kofferraum – transportiert und hier zum Verkauf günstig angeboten", sagte Dämmrich. Durch die massenweise Vermehrung gebe es häufig Inzucht. "Die beste Möglichkeit, diesen tierquälerischen illegalen Welpenhandel zu unterbinden, ist, ihn zu boykottieren", betonte Dämmrich. Jeder Hund in Niedersachsen muss laut Hundegesetz nach dem sechsten Monat mit einem Transponder gekennzeichnet und registriert sein.


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