Von der A1 bis zu A239 Auf diesen Autobahnen in der Region wird gebaut

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Auf zahlreichen Autobahnabschnitten wird gebaut. Symbolfoto: dpaAuf zahlreichen Autobahnabschnitten wird gebaut. Symbolfoto: dpa

Osnabrück. Gefühlt kann man über keine Autobahn fahren, ohne sich durch eine Baustelle zwängen zu müssen. Wir haben für Sie zusammengefasst, an welchen Stellen in der Region gebaut wird.

Baustellen auf der A1

Neubau der Dütebrücke bei Osnabrück: Bei Osnabrück-Atter entsteht ein Ersatzneubau der A1-Brücke über die Düte. Sie soll 301 Meter lang werden, gleichzeitig werden die Fahrspuren auf jeweils drei Spuren in jede Richtung ausgebaut. Seit Anfang 2016 wird daran gearbeitet. Voraussichtlich Mitte 2019 beginnt der Abbruch der alten, westlichen Brückenhälfte. Anschließend werden die drei Fahrspuren in Richtung Dortmund gebaut. Die vorhandene Brücke wurde vor 48 Jahren gebaut. Rund 50 Millionen Euro aus Bundesmitteln investiert Straßen NRW. Ende 2020 soll der Ersatzneubau fertig sein. 

Drei neue Talbrücken zwischen Lengerich und Lotte/Osnabrück: Zwischen der Anschlussstelle Lengerich und dem Autobahnkreuz Lotte/Osnabrück werden auf der A1 die drei in die Jahre gekommenen Talbrücken Exterheide, Smanforde und Habichtswald durch Neubauten ersetzt. Darunter entstehen dann drei Fahrstreifen in jede Richtung. Das 60 Millionen Euro teure Projekt sollte ursprünglich 2018 abgeschlossen sein, doch auch 2019 muss noch weiter gebaut werden. (Weiterlesen: Dauerbaustelle auf der A1: Einsätze für Bauarbeiter teils gefährlich)

Ersatzneubau der Emsumflutbrücke bei Greven: Weil die Emsumflutbrücke auf der A1 zwischen den Anschlussstellen Greven und Münster Nord mittlerweile Tragfähigkeitsdefizite aufweist, entsteht dort ein Ersatzneubau. Das Projekt kostet rund 12,8 Millionen Euro. Im Mai 2019 soll der Ersatzneubau fertig sein.

Ausbau der A1 zwischen Dreieck Ahlhorner Heide und Kreuz Lotte/Osnabrück: Weil täglich bis zu 77.400 Fahrzeuge zwischen dem Autobahndreieck Ahlhorner Heide und dem Autobahnkreuz Lotte/Osnabrück unterwegs sind, wird dieser Abschnitt von vier auf sechs Spuren ausgebaut. Mit den ersten Arbeiten ist im Jahr 2004 begonnen worden. Mittlerweile sind fünf von sieben Bauabschnitten bereits ausgebaut und für den Verkehr freigegeben. Noch nicht fertig sind die mittleren Abschnitte zwischen den Anschlussstellen Lohne/ Dinklage und Neuenkirchen-Vörden sowie zwischen den Anschlussstellen Neuenkirchen-Vörden und Bramsche. Seit Ende August 2017 laufen die Arbeiten.

Errichtung einer neuen Anschlussstelle zwischen den Anschlussstellen Neuenkirchen-Vörden und Bramsche: Viel Schwerlastverkehr fährt den Niedersachsenpark, aber auch Gewerbegebiete in anderen Gemeinden an. Deshalb soll zwischen den Anschlussstellen Neuenkirchen-Vörden und Bramsche eine neue Anschlussstelle (Arbeitstitel "Riester Damm") gebaut werden. So soll nicht nur die vorhandene Anschlussstelle Neuenkirchen-Vörden entlastet werden, sondern auch der Anschluss an die Tourismusregion Alfsee verbessert werden. Derzeit erfolgt die Aufstellung der Planfeststellungsunterlagen, um das Planfeststellungsverfahren beantragen zu können. (Weiterlesen: Autobahnwärter: „Es gibt keinen von uns, der nicht schon mal springen musste“)

Baustellen auf der A30/A1

Ersatzneubau der Brücke im Autobahnkreuz Lotte/Osnabrück: Seit Sommer 2017 läuft die Erneuerung der A30-Brücke über die A1 im Autobahnkreuz Lotte/Osnabrück, die für den Ausbau des Autobahnkreuzes wichtig ist. Die Kreisfahrbahn Nord-Ost bleibt während der gesamten Bauzeit gesperrt. Autofahrer, die von der A1 aus Richtung Süden kommend auf die A30 Richtung Amsterdam fahren wollen, werden zur Anschlussstelle Osnabrück-Hafen und von dort wieder über die A1 nach Süden zur A30-Auffahrt geleitet. Bei Sperrung der Richtungsfahrbahn Bremen im Baustellenbereich wird der Verkehr über die Anschlussstelle Hasbergen/Gaste und zurück über die A30 bis Lotter Kreuz, bei Sperrung der Richtungsfahrbahn Dortmund dann entsprechend über die Anschlussstelle Lotte und zurückgeleitet. Dazu kommen weitere Sperrungen an Wochenenden oder nachts. Im Herbst 2019 soll das Zentralbauwerk fertig gestellt sein.

Baustellen auf der A30

Fahrbahnsanierung zwischen Kirchlengern und Löhne: Seit Dezember 2016 wird die Fahrbahn zwischen den Anschlussstellen Kirchlengern und Löhne in beiden Fahrtrichtungen erneuert. Außerdem wird die Werrebrücke abgerissen und durch einen Neubau ersetzt. Zwei weitere Brücken werden instandgesetzt und verstärkt. Das 18 Millionen Euro teure Projekt soll im Sommer 2020 beendet sein.

(Weiterlesen: Mit Video: So sieht die neue A30-Nordumgehung in Bad Oeynhausen aus)

Baustellen auf der A31

Anbau von Standstreifen zwischen den Anschlussstellen Riepe und Neermoor: Zur Verbesserung der Verkehrssicherheit wird die A31 zwischen den Anschlussstellen Riepe und Neermoor verbreitert. Standstreifen werden angebaut, außerdem werden die Beschleunigungs- und Verzögerungsstreifen verlängert. Insgesamt wird mit einer Bauzeit von vier Jahren gerechnet – jeweils zwei Jahre pro Fahrtrichtung. Grund dafür ist, dass fünf Brückenbauwerke neu gebaut werden müssen. 2020 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. 

Baustellen auf der A33

Lückenschluss zwischen Bielefeld und Borgholzhausen: Seit mehreren Jahren wird daran gearbeitet, die Lücke in der Verbindung des ostwestfälischen Raums mit den Nordseehäfen, den Niederlanden und über die A44 mit dem sächsischen Wirtschaftsraum zu schließen. Ein Großteil der Strecke ist bereits befahrbar. Im Januar 2019 soll der Abschnitt der A33 zwischen den Anschlussstellen Künsebeck und Halle freigegeben werden. Die Freigabe des Abschnitts zwischen den Anschlussstellen Halle und Borgholzhausen ist für Ende 2019 geplant.

Lückenschluss der Autobahn 33 bei Osnabrück: Der Lückenschluss beinhaltet den Neubau des neun Kilometer langen Teilstücks von der A33/B51n (Ortsumgehung Belm) bis zur A1 nördlich von Osnabrück. Schon seit Jahren wird über dieses Großprojekt geredet, Anfang 2017 ist die Phase des Vorentwurfs abgeschlossen worden. Die Neubautrasse der A33 schließt im Süden an die geplante neue Ortsumgehung B51n an. Die Arbeiten hierfür begannen im Juni 2013. Im Zuge der Ortsumgehung müssen neun Brückenbauwerke neu errichtet werden. Um das Projekt gibt es Streit. Das Umweltforum Osnabrück will gegen den Lückenschluss der A33-Nord klagen. Die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr geht bei einer vierjährigen Bauzeit davon aus, dass mit einer Fertigstellung nicht vor 2030 zu rechnen ist. 

Baustellen auf der A239

Ersatzneubau der Brücke über die Alexanderstraße (L824) in Oldenburg: Da die 1970 gebaute Brücke für das steigende Güter- und Verkehrsaufkommen laut einer statistischen Nachberechnung nicht mehr ausreichend ist, muss sie neu gebaut werden. Sie ist Teil des Autobahnrings um die Stadt Oldenburg. Seit Februar 2017 wird an dem Ersatzneubau der Brücke gearbeitet, der erste Bauabschnitt ist bereits Mitte Januar 2018 freigegeben worden. Der zweite Bauabschnitt – Abbruch und Neubau des Teilbauwerkes Nord – läuft seit Februar und soll im Dezember 2018 abgeschlossen sein. 








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