Wetter in der Region bis zum 3. Oktober Bodenfrost und Regen – Kein goldener Oktober in Sicht

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In der Nacht zu Freitag und Samstag kann es in der Region Osnabrück zu erstem Bodenfrost kommen. Symbolfoto: Julian Stratenschulte/dpaIn der Nacht zu Freitag und Samstag kann es in der Region Osnabrück zu erstem Bodenfrost kommen. Symbolfoto: Julian Stratenschulte/dpa

Osnabrück. Auf die Warmfront, die in den vergangenen Tagen spätsommerliche Temperaturen beschert hat, folgen nun verschiedene Tiefausläufer. Zum Wochenende hin kann es in der Region Osnabrück, Emsland und Delmenhorst nachts Bodenfrost geben.

Statt warmen 22 Grad, wie sie das Thermometer noch am Donnerstag anzeigte, wird es in den kommenden Tagen deutlich kühler. Von einem herbstlichen Oktoberstart spricht Kristin Krone, Meteorologin beim Deutschen Wetterdienst: "Es ist kein goldener Oktober in Sicht."

In der Nacht hat bereits die Kaltfront übernommen, am Freitag werden nur noch 16 Grad erreicht. Es bleibt aber freundlich mit viel Sonne und wenig Wind. In der Nähe der Nordsee kann es zu schwachen Schauern kommen. Aber auch hier weht nur mäßiger Wind.

Erster Bodenfrost

In der klaren Nacht wird es dagegen bis zu drei Grad kalt. Richtung Norden ist es mit fünf bis sechs Grad etwas wärmer. Es kann im Raum Osnabrück also zu erstem Bodenfrost kommen, vor allem Richtung Teutoburger Wald und Wiehengebirge. Aber auch im Flachland wird es am Boden richtig kalt, sagt Krone.

Das ändert sich erst wieder zum Wochenstart. Durch eine dichtere Bewölkung bleiben die Tiefstwerte bei sieben Grad, im Boden wird es dann vier bis fünf Grad kalt. "Der Boden kann nicht mehr so auskühlen", sagt Krone. Es ist also noch kein langanhaltender Bodenfrost zu befürchten, aber Pflanzenfreunde sollten sich schon einmal vorbereiten.

Die dichteren Wolken halten sich auch am Samstag. Im Laufe des Tages heitert es aber auf bei Topwerten von bis zu 16 Grad. "Es bleibt trocken", sagt die Meteorologin, hinzu kommt nur schwacher Wind. Nach einer weiteren kalten Nacht bleibt es am Sonntag beim Mix aus Sonne und Wolken. 

Allerdings bringt ein neuer Tiefausläufer aus Skandinavien einzelne Schauer, die aber nicht flächendeckend oder anhaltend seien. Richtung Norden, im Emsland und in Delmenhorst, wird es mehr Wolken als Sonne geben.

Warme Nordsee und kalte Luft führen zu Gewittern

Die Wolkendecke bringt zum Wochenstart eine etwas mildere Nacht mit sich. "Wir haben einen relativ trüben Oktoberstart", sagt Krone. Die Temperaturen erreichen maximal 13 Grad, teils gibt es Schauer. Im Norden kann es lokal zu kräftigen, gewittrigen Schauern kommen, erklärt die DWD-Meteorologin, da hier die warme Nordsee auf die kalte Luft des Tiefs aus Skandinavien trifft.

Es bleibt auch am Dienstag und Mittwoch trüb. Für Dienstag kündigt Krone leichten Landregen an, der länger anhaltend ist. Und es bleibt bedeckt: "Aktuell sehe ich keine Sonne", sagt sie. Am Mittwoch, dem Tag der deutschen Einheit, gesellt sich böiger Wind hinzu. Dann werden höchstens 15 Grad erreicht.

Ein Ende ist laut Krone vorerst nicht in Sicht. Es bleibt bei den Tiefdruckgebieten, die feuchte Luft vom Atlantik nach Europa bringen. Hier regnen sich die Wolken ab. Es wird also richtig Herbst.


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