Rückgang besonders im Emsland Ein Viertel Ernteeinbußen bei Niedersachsens Kartoffelbauern

Von dpa

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Nach einem ungewöhnlich trockenen Sommer droht Niedersachsens Kartoffelbauern wohl ein starker Ernte-Rückgang gegenüber dem Vorjahr. Foto: dpaNach einem ungewöhnlich trockenen Sommer droht Niedersachsens Kartoffelbauern wohl ein starker Ernte-Rückgang gegenüber dem Vorjahr. Foto: dpa

Hannover. Nach einem ungewöhnlich trockenen Sommer droht Niedersachsens Kartoffelbauern nach Schätzungen des Landesamtes für Statistik ein Ernte-Rückgang von 25 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Nach vorläufigen Ergebnissen werden demnach in dem deutschen Kartoffelland Nummer eins knapp 4,1 Millionen Tonnen Kartoffeln im laufenden Jahr geerntet. Insgesamt blieb Niedersachsens Anbaufläche mit 112 300 Hektar gleich. Lag 2017 jedoch der Ertrag im Schnitt bei 49 Tonnen pro Hektar, ist aufgrund der Trockenheit im Jahr 2018 voraussichtlich mit 36 Tonnen zu rechnen.

Knapp ein Drittel der Kartoffeln wird im Emsland und im Kreis Diepholz angebaut. Dort geht der Ertrag mit etwa 40 Prozent im Vergleich im Vorjahr besonders stark zurück. Ähnlich schlecht sieht es im Kreis Lüneburg aus, wo die Ernte um knapp ein Drittel geringer ausfallen wird als im Vorjahr. In den Kreisen Uelzen und Gifhorn dürfte der Ernterückgang dank stärkerer Beregnung bei knapp 20 Prozent liegen. Auf der vor zwei Wochen beendeten Kartoffelmesse PotatoEurope 2018 war bereits von einer historisch niedrigen Ernte und drohenden Preissteigerungen von um die 30 Prozent die Rede.


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