Etwa 200 Anwohner mussten Wohnungen verlassen Technisches Hilfswerk sprengt Funkturm in Oldenburg

Von dpa

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Ein Fernmeldeturm wurde vom Technisches Hilfswerk (THW) auf einem ehemaligem Fliegerhorst gesprengt. Foto: Karsten Klama/dpaEin Fernmeldeturm wurde vom Technisches Hilfswerk (THW) auf einem ehemaligem Fliegerhorst gesprengt. Foto: Karsten Klama/dpa

Oldenburg . Das Technische Hilfswerk (THW) hat auf einem ehemaligen Militärflugplatz in Oldenburg am Samstag erfolgreich einen Funkturm gesprengt.

Der 43 Meter hohe Turm stürzte - gelenkt durch Spannelemente - planmäßig in die vorgegebene Richtung in so genannte Falldünen, wie die Stadt Oldenburg am Nachmittag mitteilte.

Um das Bauwerk dem Erdboden gleich zu machen, waren demnach nur zwei Kilogramm Sprengstoff notwendig. Für das benachbarte Gebäude, das ebenfalls gesprengt wurde, brauchte das THW mehr explosives Material: Rund 42 Kilogramm steckten Experten dafür in rund 400 Bohrlöcher.

Etwa 200 Anwohner mussten ab dem Morgen für die Sprengung ihre Wohnungen verlassen. Der Turm fiel dann pünktlich gegen 14 Uhr. Die Menschen konnten am Nachmittag wieder zurück nach Hause. Der Funkturm diente zuletzt als Antennenträger. Das Gelände soll neu bebaut werden.

Für die Sprengung des 43 Meter hohen Turms verließen rund 200 Menschen ihre Häuser. Foto: Karsten Klama/dpa



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