Bei Schwimmausflug in Niedersachsen Siebenjähriges Mädchen ertrunken: Bewährungsstrafen für Erzieherinnen

Von dpa

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Alle drei Aufsichtspersonen hätten das Ertrinken eines Mädchens während eines Schwimmausflugs mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit verhindern können, urteilte das Gericht. Symbolfoto: dpaAlle drei Aufsichtspersonen hätten das Ertrinken eines Mädchens während eines Schwimmausflugs mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit verhindern können, urteilte das Gericht. Symbolfoto: dpa

Geestland. Nach dem Tod eines siebenjährigen Mädchens bei einem Kita-Schwimmausflug in Niedersachsen sind zwei Erzieherinnen und eine Hauswirtschafterin zu Bewährungsstrafen zwischen vier und zehn Monaten verurteilt worden.

Nach dem Tod eines siebenjährigen Mädchens bei einem Kita-Schwimmausflug in Niedersachsen sind zwei Erzieherinnen und eine Hauswirtschafterin zu Bewährungsstrafen zwischen vier und zehn Monaten verurteilt worden.

Die Angeklagten hätten die gebotene Sorgfalts- und Aufsichtspflicht erheblich verletzt, sagte die Vorsitzende Richterin am Amtsgericht Geestland am Mittwoch zur Urteilsbegründung. Alle drei hätten das Ertrinken des Mädchens mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit verhindern können.

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Die Richterin ging mit dem Urteil in allen drei Fällen deutlich über die Forderung der Staatsanwaltschaft hinaus. Eine 50-jährige Erzieherin erhielt eine Bewährungsstrafe von zehn Monaten und ihre 57-jährige Berufskollegin von vier Monaten. Die 64-jährige Hauswirtschafterin der Bremer Kita wurde zu sechs Monaten auf Bewährung verurteilt. Die siebenjährige Ashley war am 23. Juni 2017 bei einem Kita-Ausflug in einem Schwimmbad in Bad Bederkesa (Kreis Cuxhaven) ertrunken. Das Kind konnte nicht schwimmen.


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