Forderung nach Steuerentlastung IHK Niedersachsen: Steigende Stromkosten belasten die Unternehmen

Von dpa

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Vor allem in Ost- und Norddeutschland sind sie Strompreise hoch – dort wird viel Ökostrom produziert, die Netze sind aber unzureichend ausgebaut und teurer als anderswo. Foto: Patrick SeegerVor allem in Ost- und Norddeutschland sind sie Strompreise hoch – dort wird viel Ökostrom produziert, die Netze sind aber unzureichend ausgebaut und teurer als anderswo. Foto: Patrick Seeger

Hannover. Niedersachsens Unternehmen stöhnen unter steigenden Strompreisen, die trotz konstanter Erzeugerkosten durch Steuern, Abgaben und Umlagen in die Höhe getrieben werden. Jetzt fordern die Unternehmen unter anderem Steuerentlastungen.

 "Niedersächsische Unternehmen fordern von der Bundesregierung, in der Energiepolitik vorrangig Steuern, Abgaben und Umlagen auf den Strompreis zu senken", heißt es in einer am Mittwoch in Hannover vorgestellten Studie der Industrie- und Handelskammer Niedersachsen (IHKN). Sie basiert nach IHKN-Angaben auf einer bundesweiten Unternehmensumfrage, die Ende September vorgestellt werden soll.

Klarer Plan gefordert

Demnach mussten in den vergangenen zwölf Monaten über die Hälfte der Unternehmen gestiegene Strompreise bezahlen. "Vor allem für die produzierende Wirtschaft führt ein Anstieg der Strompreise zu Wettbewerbsnachteilen auf den internationalen Märkten", mahnte IHKN-Hauptgeschäftsführerin Susanne Schmitt. Es sei daher wichtig, dass die Bundesregierung einen klaren Plan für die Energiepolitik entwickle und auch beibehalte. Vor allem der Netzausbau müsse dringend vorangetrieben werden, warnt die IHKN.



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