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Polizei gibt Entwarnung Frachter läuft in Oldenburg auf Grund

Von dpa

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In der Nacht zum Sonntag ist im Küstenkanal in Oldenburg ein Frachter auf Grund gelaufen. Foto: Michael GründelIn der Nacht zum Sonntag ist im Küstenkanal in Oldenburg ein Frachter auf Grund gelaufen. Foto: Michael Gründel

Oldenburg. Die Wasserschutzpolizei Meppen hat neue Informationen zum gestrandeten Frachter bei Oldenburg bekanntgegeben.

So sei es nach bisherigen Erkenntnissen nicht zu bestätigen, dass der Frachter überhaupt auf Grund liegt. Zudem sei das Schiff «Nawatrans 2» schon seit Mittwoch vor der Schleuse festgemacht.

Der Schiffsführer und der Steuermann hätten das Schiff am Samstag planmäßig verlassen und die Verantwortung einem jungen Mann übertragen. Dieser schlug am Samstagabend Alarm, da sich Wasser im Laderaum befand. Über ihn sei also in der Nacht zum Sonntag den Helfern gemeldet worden, dass der Frachter vor einer Schleuse im Küstenkanal in Oldenburg auf Grund gelaufen und Leck geschlagen sei.

Die herbeigerufene Feuerwehr konnte allerdings bei einer genaueren Untersuchung kein Leck im Schiffsrumpf finden. Der Wasserstand im Laderaum bleibe außerdem stabil. Die Ladung des Schiffs bestehe aus 1200 Tonnen Bleistaub aus geschredderten Batterien, womit sie kein Gefahrgut darstellte. Eine Gefahr ging daher laut Polizeiangaben zu keinem Zeitpunkt von dem Schiff aus - weder für Menschen, noch für die Umwelt. Für weitere Untersuchungen am Montag hat das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt (WSA) ein Weiterfahrverbot für den Frachter ausgesprochen. Neben dem WSA waren Einheiten der Feuerwehr und der Wasserschutzpolizei beteiligt. Über das weitere Vorgehen mit dem Binnenschiff werde am Montag entschieden.


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