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Stabilisierung in Sicht Wohnen in Niedersachsen erneut teurer

Von dpa

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Die Preise für Mietwohnungen steigen vor allem in den niedersächsischen Großstädten nach wie vor. Foto: Silas Stein/dpaDie Preise für Mietwohnungen steigen vor allem in den niedersächsischen Großstädten nach wie vor. Foto: Silas Stein/dpa

Hannover. Mieten werden immer teurer und für den Kauf von Wohnung oder Haus muss man immer tiefer in die Tasche greifen. Dieser Trend hat sich 2017 vor allem in Niedersachsens Ballungsgebieten fortgesetzt. Setzt sich der Trend noch weiter fort?

Trotz weiter angestiegener Mieten und Preise für Häuser, Wohnungen und Grundstücke in Niedersachsens Ballungsgebieten rechnet der Immobilienverband IVD-Nord mit einer Marktberuhigung. 

Nach Jahren des Preisanstiegs beim Haus- und Wohnungskauf stabilisierten sich in etlichen Großstädten die Preise, teilte der IVD-Nord am Donnerstag in Hannover bei der Vorlage seines Immobilienpreisspiegels mit. Auch die Dynamik beim Anstieg der Mietkosten lasse nach. 

Fernab der Ballungsgebiete und attraktiven Ferienregionen seien Preise und Mieten oft stabil oder auch schonmal rückläufig. Im landesweiten Durchschnitt stiegen die Preise für Baugrundstücke und Häuser 2017 jeweils um sechs Prozent gegenüber dem Vorjahr. Eigentumswohnungen verteuerten sich im Landesdurchschnitt um sieben Prozent. Mietsteigerungen gab es insbesondere in den Großstädten.

Kosten eines freistehenden Einfamilienhauses mit gutem Wohnwert im Vorjahr laut Immobilienspiegel:

  • Kreis Harburg: etwa 380.000 Euro
  • Kreis Lüneburg: rund 280.000 Euro
  • Stadt Lüneburg und in Braunschweig 420.000 Euro
  • Celle 180.000 Euro
  • Delmenhorst 270.000 Euro
  • Göttingen 375.000 Euro
  • Hameln 230.000
  • Hildesheim 250.000 Euro
  • Nienburg 280.000 Euro
  • Oldenburg 380.000 Euro
  • Osnabrück 300.000 Euro
  • Salzgitter 220.000 Euro
  • Wilhelmshaven 250.000 
  • Wolfsburg 290.000 Euro
  • Hannover 320.000 bis 475.000 Euro

In nahezu allen Großstädten und vielen großen Städten in Niedersachsen sind die Verkaufspreise für Einfamilienhäuser weiter angezogen. Die durchschnittlichen Preissteigerungen 2017 lagen oftmals zwischen fünf und knapp zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Der Durchschnittswert pro Quadratmeter beim Kauf einer Eigentumswohnung mit mittlerem Wohnwert:

  • Hannover: rund 1650 Euro (plus 10 Prozent), in den guten Lagen 2800 Euro und den sehr guten Lagen 3800 Euro
  • Braunschweig: 2300 Euro
  • Cuxhaven 1700 Euro
  • Delmenhorst 1550 Euro
  • Göttingen 2125 Euro
  • Lüneburg 2700 Euro
  • Oldenburg 2500 Euro
  • Osnabrück 2050 Euro
  • Peine 1500 Euro
  • Salzgitter 1350 Euro
  • Stade 1600 Euro
  • Wolfsburg 2050 Euro 

In den kleineren Städten Niedersachsens fernab der Metropolregionen sind die Preise für Etagenwohnungen nach der IVD-Nord Erhebung unverändert geblieben. Jedoch steigen die Preise für den Neubau von Eigentumswohnungen auch dort, vor allem wegen der ständig steigenden Baukosten bezüglich der energetischen Standards.



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