835 Stellen sollen abgebaut werden Enercon-Betriebsräte ziehen wegen Stellenabbaus vor den Landtag

Von dpa

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Meinhard Geiken (2.v.l.), Bezirksleiter der IG Metall Küste, spricht vor Demonstranten zu Beginn von Gesprächen am Runden Tisch vor dem Wirtschaftsministerium. Foto: dpaMeinhard Geiken (2.v.l.), Bezirksleiter der IG Metall Küste, spricht vor Demonstranten zu Beginn von Gesprächen am Runden Tisch vor dem Wirtschaftsministerium. Foto: dpa

Hannover. Vor einer Landtagsdebatte zum geplanten Stellenabbau beim Windanlagenhersteller Enercon haben sich am Mittwoch Gewerkschafter und Enercon-Betriebsräte vor dem niedersächsischen Landtag versammelt.

"Wir sind kampfbereit", sagte Betriebsrat Rainer Hüring zu Wirtschaftsminister Bernd Althusmann (CDU). "Wir auch", gab Althusmann zurück. Er habe sich erneut um einen Gesprächstermin mit der Geschäftsführung bemüht, bislang aber nichts gehört. "Enercon hat von Fördermitteln profitiert, da kann man auch Gesprächsbereitschaft erwarten", sagte Althusmann. 

Enercon plant bundesweit den Abbau von 835 Stellen. Das Unternehmen im ostfriesischen Aurich war in die Kritik geraten, weil es sich bisher nicht an Krisengesprächen mit Vertretern von Politik und Gewerkschaftern beteiligt hatte. "Die Geschäftsführung muss an den runden Tisch und das Versäumte nachholen", forderte Betriebsrat Hüring. 

Die Delegation reiste auf Einladung der SPD-Fraktion nach Hannover, um mit Politikern über die Situation zu diskutieren und bei der Debatte dabei zu sein. (Weiterlesen: Enercon kann Mitarbeiter-Wut verstehen)


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