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22.08.2018, 09:49 Uhr KOMMENTAR

Masterplan Digitalisierung: Sportliche Pläne in Niedersachsen


Funklöcher beeinträchtigen in Niedersachsen immer wieder das Telefonieren. Die Landesregierung will gegensteuern. Foto: dpaFunklöcher beeinträchtigen in Niedersachsen immer wieder das Telefonieren. Die Landesregierung will gegensteuern. Foto: dpa

Hannover. Bis 2021 sollen die Lücken im Mobilfunknetz geschlossen sein. 2025 haben alle Haushalte in Niedersachsen schnelles Internet – so der sportliche Plan.

Nachdem Niedersachsen den digitalen Anschluss in den vergangenen Jahren verschlafen hat und vor allem in ländlichen Regionen weder bei der Mobilfunkversorgung noch beim schnellen Internet für Haushalte und Unternehmen glänzt, soll nun plötzlich alles ganz fix gehen. Niedersachsen will bis 2021 ein lückenloses, leistungsfähiges Mobilfunknetz schaffen und bis 2025 alle Haushalte mit schnellem Internet versorgen. Bis 2021 soll eine flächendeckende Erschließung der niedersächsischen Häfen erfolgen, bis 2021 soll allen Gewerbebetrieben im Land ein Gigabit-Anschluss zur Verfügung stehen, bis zum Schuljahr 2021/2022 sollen alle Schulen in Niedersachsen ans schnelle Internet angeschlossen sein.

Dem Masterplan Digitalisierung mangelt es nicht an konkreten Plänen und sportlichen Zeitvorgaben. Keine unverbindlichen Floskeln und Sonntagsreden, sondern klare Ziele beinhaltet das 126 Seiten starke Papier. Daran wird sich vor allem der Wirtschaftsminister Bernd Althusmann messen lassen müssen. So dürfen wir etwa gespannt sein, ob wir 2021 in Niedersachsen endlich störungsfrei mobil telefonieren und surfen können oder ob das Land weiter auf der Leitung steht.


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