Weil offen für Investitonsprogramm Niedersachsen öffnet Schulräume für die Hortbetreuung

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Nährt Hoffnung der Kommunen: Stephan Weil.Foto: dpaNährt Hoffnung der Kommunen: Stephan Weil.Foto: dpa

Hannover. Die Landesregierung kommt einem Wunsch der Kommunen nach: Künftig sollen Schulräume auch für Horte nutzbar sein. Ein anderer Wunsch wird wohl erst später erfüllt: Der nach einem kommunalen Investitionsprogramm.

Niedersachsens Landesregierung will Hortbetreuung in Schulen erlauben. Das sagte Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD) gestern bei einem Spitzengespräch zwischen Landesregierung und Kommunalverbänden in Hannover zu. „Wir stehen der sogenannten ,Doppelnutzung‘ von Schulräumen offen gegenüber und wollen eine gemeinsame Nutzung von Schulräumen durch Schule und Hort ermöglichen.

Ein entsprechendes Musterkonzept hierzu ist in der Erarbeitung und soll den Kommunen zur Verfügung gestellt werden“, bestätigte ein Ministeriumssprecher auf Anfrage unserer Redaktion. Eine gemeinsame Nutzung schaffe Synergien. So könnten gemeinsame Aktivitäten am Nachmittag für Hort- und Schulkinder pädagogisch unterfüttert werden, so der Sprecher.

Keine Fortschritte gab es bei dem Gespräch zu einem von den Kommunen geforderten und im Koalitionsvertrag versprochenen bis zu einer Milliarde Euro schweren kommunalen Investitionsprogramm, das sich bislang nicht im Haushaltsplan findet. Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) betonte, der Haushaltsentwurf für 2019 sei bereits „sehr kommunalfreundlich“. Der Haushalt 2019 sei zudem nicht der letzte dieser Legislatur. Man werde sich auch beim nächsten an die Forderung erinnern.


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