Mutmaßlicher Täter beging Suizidversuch Polizei findet vergrabenes Opfer eines Gewaltverbrechens

Von dpa

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Mithilfe eines Leichenspürhundes hat die Polizei in Katlenberg/Lindau das Opfer eines Gewaltverbrechens gefunden. Foto: Caroline Seidel/dpaMithilfe eines Leichenspürhundes hat die Polizei in Katlenberg/Lindau das Opfer eines Gewaltverbrechens gefunden. Foto: Caroline Seidel/dpa

Katlenburg/Lindau. Die Polizei hat im Landkreis Northeim eine vergrabene Leiche gefunden. Bei dem Toten handele es sich vermutlich um einen 37-Jährigen aus Katlenburg-Lindau, berichtete ein Polizeisprecher am Freitag. Der Mann sei einem Gewaltverbrechen zum Opfer gefallen.

Ein Mann gibt zu, einen 37-Jährigen getötet zu haben. Er führte die Polizei zu einer vergrabenen Leiche.  Der mutmaßliche Täter wurde laut Polizeiangaben in Bayern festgenommen. Der 27 Jahre alte Mann hatte vor wenigen Tagen in Landsberg am Lech einen Suizidversuch unternommen, wurde aber gerettet. Anschließend berichtete er in einer psychiatrischen Klinik, den 37-Jährigen im Dezember vergangenen Jahres getötet zu haben. Vermutlich waren der mutmaßliche Täter und das Opfer Nachbarn.

Seit März vermisst

Das mutmaßliche Opfer wurde bereits im März von der Polizei gesucht, nachdem sich Verwandte gemeldet hatten. Nachdem damals keine Spuren gefunden wurden, galt er als vermisst. Die Wohnungen des mutmaßlichen Opfers und des 27-Jährigen befanden sich im selben Haus.

Mit Spürhund

Der 27-Jährige führte die Beamten am Donnerstag zu einer Stelle südlich von Katlenburg-Lindau. Dort war die Leiche vergraben. Mit Hilfe eines Spürhundes gelang es der Polizei, den inzwischen überwucherten Ort ausfindig zu machen.

Der Leichnam wurde nach der Bergung zu weiteren Untersuchungen in die Rechtsmedizin nach Göttingen gebracht. Der Tatverdächtige sitzt in Untersuchungshaft. Zu einem möglichen Motiv wurde nichts mitgeteilt.


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