Im Kreis Cuxhaven Kind ertrinkt bei Kita-Ausflug – Prozess gegen Erzieherinnen beginnt

Von dpa

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Vor dem Amtsgericht Geestland ist in dem Fall eines ertrunkenen Kindes der Prozess gegen drei Erzieherinnen gestartet. Foto: Sebastian Kahnert/dpaVor dem Amtsgericht Geestland ist in dem Fall eines ertrunkenen Kindes der Prozess gegen drei Erzieherinnen gestartet. Foto: Sebastian Kahnert/dpa

Geestland. Nachdem ein Mädchen während eines Kita-Ausflugs im Schwimmbad ertrunken ist, hat am Mittwoch vor dem Amtsgericht Geestland (Kreis Cuxhaven) der Prozess gegen drei damalige Erzieherinnen begonnen.

Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen vor, ihre Aufsichtspflicht verletzt zu haben, wie ein Gerichtssprecher sagte.  Die Frauen im Alter von 50, 57 und 64 Jahren sind wegen fahrlässiger Tötung angeklagt.

Nach Medienberichten war das sieben Jahre alte Mädchen im Juni 2017 im Rahmen eines Ferienprogramms mit einer Bremer Kita-Gruppe in einer Therme in Bad Bederkesa. Der Ort gehört zur Stadt Geestland. Das Kind, das nicht schwimmen konnte, soll ohne Schwimmhilfen in ein 1,30 Meter tiefes Becken gesprungen und nicht wieder aufgetaucht sein. Es wurde bewusstlos im Wasser entdeckt und herausgezogen, konnte aber nicht gerettet werden. Im Dezember 2017 erhob die Staatsanwaltschaft Anklage gegen die drei Erzieherinnen. Das Gericht hat als weiteren Verhandlungstag den 29. August festgesetzt.


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