Das Beste vor dem Fest Internationales Filmfest Oldenburg zeigt das Beste aus 25 Jahren

Von Lennart Bonk

Der Film „Oh Boy“ mit Michael Gwistek (links) und Tom Schilling gewann 2012 den German Independence Award. Foto: Christiane PauschDer Film „Oh Boy“ mit Michael Gwistek (links) und Tom Schilling gewann 2012 den German Independence Award. Foto: Christiane Pausch

Oldenburg. Zum 25. Geburtstag macht das Internationale Filmfest Oldenburg Kino-Fans ein Geschenk. Bis Ende August werden sechs ausgewählte Filme aus den vergangenen 25 Jahren gezeigt.

Zum Jubiläum blicken die Macher des Internationalen Filmfestes Oldenburg auf die vergangenen 25 Jahre zurück. Aus diesem Anlass laufen die Projektoren in diesem Jahr früher als gewohnt warm. Während das Fest erst am 12. September feierlich eröffnet wird, präsentiert das Festival für unabhängige Filmproduktionen eine Auswahl der besten Filme der vergangenen Jahre. Seit dieser Woche werden abwechselnd dienstags und donnerstags spezielle Screenings gezeigt.

„Oh Boy“ läuft im Casablanca

Bis Donnerstag den 23. August zeigt das Kino Casablanca, Johannisstraße 17, Jan Ole Gersters „Oh Boy“. Gersters Film, der 2012 das Internationale Filmfest eröffnete und mit seiner Geschichte eines gescheiterten Jura Studenten den German Independence Award gewann, wurde später als bester Film durch den Deutschen Filmpreis geehrt.

Erfolgreiches Erstlingswerk von Michal Samir

Auch Michal Samirs „Hany“ wird im Casablanca gezeigt. Das Erstlingswerk des tschechischen Filmemachers gewann 2014 in Oldenburg den German Independence Award. Der Film erzählt von einer unvergesslichen Nacht, die in einer einzigen Einstellung gefilmt wurde.

Machtprobe zweier Brüder

Zu sehen ist ebenfalls Tom Sommerlattes „Im Sommer wohnt er unten“. Das Regiedebüt von Sommerlatte thematisiert die Machtprobe zweier Brüder. Der eine ganz auf Karriere und Regeln bedacht, der andere ein Müßiggänger, der dem Haschisch und dem Nichtstun frönt. 2015 gab es dafür den German Independence Award des Internationalen Filmfest Oldenburg.

Humorvolle Sozialobduktion

Von Dienstag, 14. August, bis Dienstag, 28. August, zeigt das Kino „Cine k“ an der Bahnhofstraße 11 „Omaha (the movie)“ von Dan Mirvish. Slamdance Mitgründer Mirvish präsentiert mit ihrem Werk eine komische Sozialobduktion, die von einem Witz zum nächsten Seitenhieb eilt und schon beim ersten Anblick Freude auf das nächste Mal macht.

„The Deli“ im „Cine k“

Über die Leinwand flackert im „Cine k“ auch „The Deli“ von John Gallagher. Mit der Komödie erzählt John Gallagher eine turbulente Woche im Leben des Feinkostladenbesitzers Johnny, der ein großes Herz und das Talent hat immer in der Klemme zu sitzen und dabei bester Laune zu sein.

Vampir-Film mit schwarzem Humor

Zu guter Letzt wird „Kiss of the Damned“ von Xan Cassavetes vorgeführt. Darin zelebriert Cassavetes ihre Vorliebe zu den großen europäischen Vorbildern der 70er Jahre. „Elegisch, erotisch und mit viel schwarzem Humor entwickelt Cassavetes eine eigene Bildsprache und bringt den Vampir-Film im 21. Jahrhundert unter“, heißt es in der Ankündigung.

Vorstellungen starten um 20.30 Uhr

Die Vorstellungen starten um 20.30 Uhr und kosten fünf Euro. Karten sind an den beiden Spielorten direkt erhältlich.


Weitere Informationen zum 25. Internationalen Filmfest Oldenburg gibt es im Internet unter www.filmfest-oldenburg.de.

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