LKA Niedersachsen Plädoyer für Vorratsdatenspeicherung

Von dpa

LKA-Chef Friedo de Fries forder die umstrittene Vorratsdatenspeicherung zurück. Symbolfoto: Jens BüttnerLKA-Chef Friedo de Fries forder die umstrittene Vorratsdatenspeicherung zurück. Symbolfoto: Jens Büttner

Hannover. Ohne Anlass dürfen in Deutschland derzeit die Vorratsdatenspeicherung nicht angewendet werden. Der Chef des niedersächsischen LKAs sieht darin jedoch große Vorteile.

Um Straftätern leichter auf die Spur zu kommen, fordert der Präsident des Landeskriminalamts Niedersachsen, Friedo de Vries, die umstrittene Vorratsdatenspeicherung zurück. „Es ist uns wichtig, auf die Daten zugreifen zu können", sagte de Vries NDR 1 Niedersachsen. Drogen, Waffen oder Falschgeld würden im Internet gehandelt. Um gegen Verdächtige ermitteln zu können, brauche die Polizei die Daten. 

Derzeit ist die anlasslose Speicherung von Internet- und Handydaten in Deutschland ausgesetzt. Das Bundesverfassungsgericht will noch in diesem Jahr eine Entscheidung treffen. Gegner sehen in der systematischen Speicherung von Telefon- und Internetdaten eine Grundrechtsverletzung. 


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