Zurück zu den Wurzeln Chris de Burgh spielt solo in Gronau und Cloppenburg

Von Thomas Wübker

Wie am Anfang seiner Karriere steht Chris de Burgh auch bei seinen Konzerten in Gronau und Cloppenburg alleine auf der Bühne. Foto: David EbenerWie am Anfang seiner Karriere steht Chris de Burgh auch bei seinen Konzerten in Gronau und Cloppenburg alleine auf der Bühne. Foto: David Ebener

Gronau/Cloppenburg. Am 15. Oktober feiert Chris de Burgh seinen 70. Geburtstag. Vorher will er es nochmal wissen und geht auf eine ausgedehnte Sommertournee, die ihn am Freitag, 3. August, in die Bürgerhalle in Gronau und am Sonntag, 5. August, in den Cloppenburger Stadtpark führt. Dort spielt er Solo-Konzerte.

Chris de Burgh wurde als Sohn eines Diplomaten 1948 in Argentinien geboren. Er lebte mit seiner Familie in Nigeria und Zaire und kam als Sechsjähriger nach Irland, wo er Gitarre spielen lernte. 1972 ging er nach London, wo er seinen ersten Plattenvertrag erhielt. Damals nahm der als Christopher John Davidson geborene Sänger den Geburtsnamen seiner Mutter Maeve Emily an und nannte sich Chris de Burgh. Die Wurzeln der Familie de Burgh – eines irisch-normannischen Adelsgeschlechts – reichen laut Wikipedia bis in das 12. Jahrhundert.

Zehn Jahre nach seinem Umzug in die englische Hauptstadt startete Chris de Burgh vor allem in Deutschland durch. Mit seinem Album „The Getaway“ erreichte er Platz Eins der deutschen Charts und erhielt eine platine Schallplatte. Auf dem Album war die Single „Don’t Pay the Ferryman“ enthalten, der erste größte Hit des Iren. Zwei Jahre später legte er mit der Singleauskopplung „High on Emotion“ nach, um schließlich 1986 mit „Lady in Red“ einen Welthit zu landen.

Diese Hits und Schmuse-Lieder wie „Tender Hands“ oder „Missing you“ wird Chris de Burgh auch bei seinen Auftritten in Gronau und Cloppenburg spielen. Und das wird er ganz allein machen, ohne eine Band, ohne Schnickschnack und große Show. Er wird sich selbst an der Gitarre und am Piano begleiten und seine Lieder auf eine ganz andere Weise interpretieren.

Damit kehrt Chris de Burgh wieder zu seinen Wurzeln zurück, wie er der Frankenpost aus Coburg erzählte: „So fing das vor 45 Jahren doch alles an. Solo-Shows sind gleichzeitig am einfachsten und am schwierigsten – weil außer dir niemand da ist.“ Er liebe es, eine intime Verbindung zum Publikum aufzubauen, sagte der Ire weiter. Dadurch könne er mehr über die Geschichte einzelner Songs erzählen und der Kontakt zu den Menschen sei viel enger.

Chris de Burgh, Bürgerhalle, Gronau, Fr., 3. 8., 20 Uhr, Eintritt: 47,40 bis 80,75 Euro; und Stadtpark, Cloppenburg, So., 5. 8., 19 Uhr, Eintritt: 51,95 bis 92,95 Euro, Karten erhältlich unter www.deinticket.de.





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