Bei Oldenburg Unfall auf A28: 34-Jähriger pöbelt Rettungskräfte an

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Bei einem Unfall auf der A28 bei Oldenburg wurden die Rettungskräfte von einem 34-Jährigen beschimpft. Darüber hinaus hatte die Feuerwehr große Mühe, zum Unfallort zu kommen: Mehrere Fahrzeuge hatten keine Rettungsgasse gebildet. Symbolfoto: Michael GründelBei einem Unfall auf der A28 bei Oldenburg wurden die Rettungskräfte von einem 34-Jährigen beschimpft. Darüber hinaus hatte die Feuerwehr große Mühe, zum Unfallort zu kommen: Mehrere Fahrzeuge hatten keine Rettungsgasse gebildet. Symbolfoto: Michael Gründel

kan/pm Oldenburg. Bei einem Unfall auf der A28 bei Oldenburg wurden die Rettungskräfte von einem 34-Jährigen beschimpft. Darüber hinaus hatte die Feuerwehr große Mühe, zum Unfallort zu kommen: Mehrere Fahrzeuge hatten keine Rettungsgasse gebildet.

Der Unfall an sich lief für die Beteiligten relativ glimpflich ab: Ein 53-Jähriger fuhr mit seinem Lieferwagen ungebremst auf das Fahrzeug einer 44-Jährigen auf, sie musste aufgrund einer Baustelle zwischen Oldenburg-Wechloy und Neuenkruge ihre Geschwindigkeit reduzieren. Durch den Aufprall drehte sich das Auto der Frau, prallte in die Außenschutzplanke und blieb auf dem Standstreifen stehen, so die Polizei. Der Lieferwagen blieb auf dem Überholstreifen liegen.

Unfallverursacher alkoholisiert

Beide Personen wurden bei dem Unfall leicht verletzt. Die Fahrzeuge wurden abgeschleppt, der Schaden beträgt 10.500 Euro.

Bei dem Unfallverursacher stellte die Polizei Alkohol in seinem Atem fest, die Beamten ordneten deshalb eine Blutprobe an. Ihm wurde der Führerschein entzogen und er muss sich wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und fahrlässiger Körperverletzung verantworten.

Keine Rettungsgasse und Helfer angepöbelt

Während der Bergung und Fahrbahnreinigung wurde die A28 in Richtung Leer für etwa zweineinhalb Stunden voll gesperrt. Die Polizei kritisiert, dass mehrere Fahrzeuge keine Rettungsgasse gebildet hatten, so dass die Feuerwehr Mühe hatte, zum Unfallort zu fahren. Darüber hinaus verfolgte ein 34-Jähriger mit seinem Auto die Feuerwehr bis zur Unfallstelle, wo er die Rettungskräfte beschimpfte. Ihn erwartet ein Ordnungswidrigkeitsverfahren, er muss laut Polizei mit mindestens 240 Euro Geldstrafe, zwei Punkten und einem Monat Fahrverbot rechnen.

So bilden Sie eine Rettungsgasse

In diesem Zusammenhang weist die Polizei noch einmal besonders darauf hin, dass die Rettungsgasse sofort bei Staubildung zu bilden ist und fortwährend freigehalten werden muss. Auf zweispurigen Fahrbahnen (wie hier die A 28) müssen die Fahrzeuge auf dem Überholfahrstreifen sofort so weit wie möglich nach links eingeordnet werden. Fahrzeuge auf dem Hauptfahrstreifen haben sich so weit wie möglich nach rechts an den Rand des Hauptfahrstreifens einzuordnen. Zum vorausstehenden Fahrzeug muss immer ausreichend Platz zum Rangieren gelassen werden.


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