Kontrolle auf der A30 Zöllner stoppen Drogenschmuggler an der Grenze zu den Niederlanden

Zöllner haben an der Grenze zu den Niederlanden zwei Personen gestoppt, die in ihrem Auto Amphetamin im Wert von rund 3000 Euro transportierten. Foto: ZollZöllner haben an der Grenze zu den Niederlanden zwei Personen gestoppt, die in ihrem Auto Amphetamin im Wert von rund 3000 Euro transportierten. Foto: Zoll

Osnabrück. Zöllner haben an der Grenze zu den Niederlanden zwei Personen gestoppt, die in ihrem Auto Amphetamin im Wert von rund 3000 Euro transportierten.

Der 25-jährige Fahrer und sein 24-jähriger Beifahrer gaben bei der Kontrolle am 15. Mai an, als Touristen für zwei Tage in Rotterdam gewesen zu sein. Laut Hauptzollamt Osnabrück fanden Beamte bei der Kontrolle des Autos neben mehreren Reisekoffern einen großen, zugeklebten Pappkarton. In dem Karton befand sich ein circa 21 Kilogramm schwerer, verschweißter Plastiksack aus dem eine weiße, pulvrige Substanz zum Vorschein kam. Die Aussage der Reisenden, es handele sich um ein Muskelaufbaupräparat stellte sich später als Lüge heraus: Vielmehr ergab eine Untersuchung, dass die Substanz als Streckmittel zur Herstellung von Drogen gilt.

Doch damit nicht genug: Im Fußraum hinter dem Fahrersitz hatten die beiden Männer zwei mit Flüssigkeit gefüllte Plastikkanister verstaut. Angeblich sollte es sich hierbei um Bremsflüssigkeit für Lastkraftwagen handeln. Auch diese Aussage stimmte nicht: Die Flüssigkeit, insgesamt rund zwölf Kilogramm, entpuppte sich als Amphetamin im Wert von rund 3000 Euro.

Die Drogen wurden beschlagnahmt. Wegen Verdachts der unerlaubten Einfuhr von Betäubungsmitteln leiteten die Zöllner gegen die Reisenden ein Strafverfahren ein.