Unfallursache unklar Auto fährt in Norddeich ins Hafenbecken – Fahrer tot

Von dpa

Ein Kran der Feuerwehr zieht neben einem Feuerwehrtaucher ein Fahrzeug aus dem Hafenbecken von Norddeich. Der Pkw war am Vormittag in das Hafenbecken gefallen, der Fahrer dabei ums Leben gekommen. Foto: DGzRS/dpaEin Kran der Feuerwehr zieht neben einem Feuerwehrtaucher ein Fahrzeug aus dem Hafenbecken von Norddeich. Der Pkw war am Vormittag in das Hafenbecken gefallen, der Fahrer dabei ums Leben gekommen. Foto: DGzRS/dpa

Norddeich. Vor den Augen zahlreicher Besucher in Norddeich fährt ein Auto ins Hafenbecken. Die Feuerwehr zieht das Fahrzeug aus dem Wasser - der Fahrer kann nur noch tot geborgen werden.

Ein Mann ist am Donnerstag mit seinem Auto in Norddeich ins Hafenbecken gefahren und gestorben. Augenzeugen hatten den Vorfall beobachtet und Alarm geschlagen, wie ein Sprecher der Feuerwehr Norden mitteilte. Eine als Rettungsschwimmerin ausgebildete Feuerwehrfrau versuchte zunächst, das Fahrzeug zu ertasten. Doch der Wasserstand sei zu hoch gewesen.

Taucher der Wasserretter von der DLRG Norden und Aurich suchten im rund fünf Meter tiefen trüben Wasser nach dem Auto. Parallel waren Feuerwehrleute mit drei Booten und Suchstangen im Einsatz. Ein Rettungsboot zog einen Suchanker durch das Hafenbecken, der sich an dem versunkenen Wagen verhakte. Dieser war wegen der Strömung einige Meter abgetrieben worden.

Taucher befestigten Ketten und Schlaufen an dem Auto. Die Feuerwehr barg das Fahrzeug mit einem Kran. Der Fahrer saß tot hinter dem Steuer. Nach Polizeiangaben handelt es sich vermutlich um den 78 Jahre alten Halter des Autos. Um die Einsatzstelle vor den Blicken von zahlreichen Schaulustigen abzuschirmen, hatte die Feuerwehr zwei Reisebusse sowie ihre Einsatzfahrzeuge im Halbkreis vor der Kaikante aufgestellt.

Ein Kran der Feuerwehr zieht neben einem Feuerwehrtaucher ein Fahrzeug aus dem Hafenbecken von Norddeich. Der Pkw war am Vormittag in das Hafenbecken gefallen, der Fahrer dabei ums Leben gekommen. Foto: Thomas Weege/Freiwillige Feuerwehr Norden/dpa

Wie es zu dem Unglück kam, war zunächst unklar. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Vor Ort waren auch Mitarbeiter der Unteren Wasserbehörde, des Hafenbetreibers sowie der Wasserschutzpolizei. Nach fast drei Stunden war der Einsatz beendet.