Fahrerlaubnis im Internet bestellt Polizei stoppt 26-Jährigen mit „Fantasie-Führerschein“

Von pm/hdw

Das Grenzüberschreitende Polizeiteam (GPT) Bad Bentheim hat am Dienstagvormittag einen 26-jährigen Mann mit einem sogenannten „Fantasie-Führerschein“ erwischt. Symbolfoto: Patrick Seeger/dpaDas Grenzüberschreitende Polizeiteam (GPT) Bad Bentheim hat am Dienstagvormittag einen 26-jährigen Mann mit einem sogenannten „Fantasie-Führerschein“ erwischt. Symbolfoto: Patrick Seeger/dpa

Bad Bentheim. Das Grenzüberschreitende Polizeiteam (GPT) Bad Bentheim hat am Dienstagvormittag einen 26-jährigen Mann mit einem sogenannten „Fantasie-Führerschein“ erwischt. Mangels eigener Fahrerlaubnis hatte er seinen angeblichen „internationalen Führerschein“ einfach im Internet bestellt.

Wie Bundespolizei mitteilt, sei der 26-Jährige aus den Niederlanden über die A30 nach Deutschland eingereist. Auf dem Parkplatz Waldseite Süd wurde das Fahrzeug durch die Beamten des deutsch-niederländischen Polizeiteams angehalten und überprüft. Bei der Kontrolle händigte der 26-Jährige den Beamten statt einer amtlichen Fahrerlaubnis einen sogenannten „Fantasie-Führerschein“ aus. Diesen identifizierten die Beamten als ungültig. Es stellte sich bei der Befragung heraus, dass der Mann seinen „Führerschein“ im Internet bestellt hatte, da er selbst gar keine Fahrerlaubnis besitzt.

Beifahrer hat gültigen Führerschein

Foto: Bundespolizei

Die Beamten leiteten ein Strafverfahren gegen den 26-jährigen ein. Weil der Beifahrer eine gültige Fahrerlaubnis besaß, konnte die Reise nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen mit neuem Fahrer hinter dem Lenkrad fortgesetzt werden.


Grenzüberschreitendes Polizeiteam (GPT)

Das Grenzüberschreitende Polizeiteam (GPT) ist ein Zusammenschluss zwischen der Koninklijken Marechaussee (NL), der Politieeenheid Oost-Nederland (NL), der Bundespolizeidirektion Hannover, der Polizeidirektion Osnabrück (Niedersachsen) und der Kreispolizeibehörde Borken (Nordrhein-Westfalen). Das Team führt im deutsch-niederländischen Grenzraum gemeinsame Streifen zur Bekämpfung grenzüberschreitender Delikte wie Schleusungskriminalität, Menschenhandel, Dokumentenkriminalität, Drogenhandel, Geldwäsche und der Kfz-Kriminalität durch.