Osnabrück und Emsland Polizei nimmt nächste Woche Raser und Drängler ins Visier

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Die Polizeidirektion Osnabrück nimmt in der kommenden Woche Raser und Drängler ins Visier. Vom 16. bis 22. April müssen Autofahrer während der Kontrollwoche verstärkt mit Kontrollen rechnen. Foto: imago/Jochen TackDie Polizeidirektion Osnabrück nimmt in der kommenden Woche Raser und Drängler ins Visier. Vom 16. bis 22. April müssen Autofahrer während der Kontrollwoche verstärkt mit Kontrollen rechnen. Foto: imago/Jochen Tack

Osnabrück/Meppen. Die Polizeidirektion Osnabrück nimmt in der kommenden Woche Raser und Drängler ins Visier. Vom 16. bis 22. April müssen Autofahrer während der Kontrollwoche verstärkt mit Kontrollen rechnen.

Geschwindigkeit und Sicherheitsabstand: Das sind in der kommenden Woche zentrale Themen der Verkehrssicherheitsarbeit der Polizeidirektion Osnabrück, teilte diese am Freitag mit. Ihr Zuständigkeitsbereich erstreckt sich vom Teutoburger Wald bis zu den Ostfriesischen Inseln.

„Besonders die gravierenden Geschwindigkeitsverstöße haben wir im Blick, da die Schwere der Verletzungen bei Verkehrsunfällen unmittelbar mit der gefahrenen Geschwindigkeit zusammenhängt“, wird Direktionssprecher Marco Ellermann in der Mitteilung zitiert. Auch die Überprüfung des Sicherheitsabstandes stelle einen Schwerpunkt der Kontrollen dar.  

„Drängler gefährden durch ihre aggressive Fahrweise ihre eigene Gesundheit und die anderer Verkehrsteilnehmer“Marco Ellermann

„Drängler gefährden durch ihre aggressive Fahrweise ihre eigene Gesundheit und die anderer Verkehrsteilnehmer“, so Ellermann. Die Polizei empfiehlt innerhalb geschlossener Ortschaften einen Abstand von 15 Metern bei 50 km/h oder drei Autolängen. Außerhalb geschlossener Ortschaften gilt als Anhaltspunkt „halber Tachostand“ bei guten Sicht- und Straßenverhältnissen, bei 100 km/h also 50 Meter. Eine optische Unterstützung können die Leitpfosten bieten, deren Abstand außerhalb geschlossener Ortschaften 50 Meter  beträgt. 

Trotz aller Empfehlungen und Vorgaben sollten Fahrzeugführer jede Verkehrssituation individuell beurteilen und den Abstand zum Vorausfahrenden wie auch die Geschwindigkeit den unterschiedlichen Wetterlagen anpassen. 

Zielgerichtete Kontrollen dieser Art sollen der Polizeidirektion zufolge dazu dienen, Verkehrsteilnehmer auf die Hauptunfallursachen hinzuweisen und für eine verantwortungsbewusste Fahrweise zu sensibilisieren, um langfristig Unfälle mit schweren Personenschäden zu minimieren. Die Aktion findet zeitgleich länderübergreifend im Rahmen des TISPOL-Verbundes statt.


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